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Sprachen als Tor zur Welt

Nenzing – Sprachen und Reisen bestimmen das Leben der 18-jährigen Elena Gamon.
Sprachmaniac Elena Gamon

Egal ob Englisch, Französisch oder Italienisch, Elena Gamon liebt es zu kommunizieren. Dies stellte die junge Nenzingerin kürzlich auch beim Bundesfinale des AHS-Sprachenwettbewerbes in Wien eindrucksvoll unter Beweis. Hatte sich die Schülerin des Bundesgymnasiums Bludenz bereits beim Landeswettbewerb in Feldkirch souverän den Sieg im Englisch-Bewerb gesichert, so setzte die Maturantin beim Bundesfinale noch einen drauf. Mit dem Sieg im Englisch-Contest beerbte sie Samuel Mann, der im Vorjahr für das BG Schillerstraße erfolgreich gewesen war, und krönte sich im abschließenden Switchwettbewerb, wo sowohl Englisch als auch Französisch gesprochen werden musste, zur absoluten Triumphatorin. „Vielleicht können wir ja eine Vorarlberger Siegesserie starten“, freute sich Gamon mit einem breiten Grinsen im Gesicht über ihren Erfolg.

„Bin ein kommunikativer Typ“

Dass dieser nicht von ungefähr kommt, wird beim Gespräch mit der quirligen Nenzingerin schnell deutlich, denn Sprachen sind in der Welt von Elena Gamon allgegenwärtig. „Ich bin ein kommunikativer Typ“, weiß sie sich einzuschätzen und ergänzt: „Wann immer ich die Möglichkeit habe mit Menschen zu reden, packe ich die Gelegenheit beim Schopf.“

Keine Angst

Schon während ihrer Kindheit wurde bei der inzwischen 18-Jährigen das Interesse an Sprachen geweckt. Besuche italienischer Verwandter und der Wunsch, mit ihnen Gespräche führen zu können, trieben sie an und motivierten schon früh zum Erwerb von Sprachkenntnissen. „Entscheidend ist, dass man keine Angst vor Fehlern hat“, verrät Elena ihr „Geheimrezept“. „Sprache ist etwas Lebendiges und kann somit gut spielerisch gelernt werden“, ist sie überzeugt. Mit ein Grund, warum sie schon seit Jahren Filme nur in Originalversion anschaut. „Spracherwerb ist für mich keine Arbeit. Ich verbinde das Angenehme mit dem Nützlichen. Sprachen sind sozusagen mein Hobby“, sagt die Nenzingerin. Ihre Begeisterung für Sprachen ist aber auch eng mit einer weiteren Leidenschaft verknüpft: dem Reisen. „Sprachen öffnen dir Türen, die sonst verschlossen bleiben“, beschreibt die Maturantin. „Wenn man Sprachen beherrscht, kann man fremde Länder viel besser kennenlernen. Die Menschen reagieren viel aufgeschlossener“, kann sie aus eigener Erfahrung berichten.

Keine Lieblingssprache

Auf eine Lieblingssprache will sich die Gymnasiastin allerdings nicht festlegen. Zu unterschiedlich sind die Sprachen selbst und alles, was damit verbunden ist. „Jede Sprache hat ihren eigenen Flair und jede Sprache erweitert den eigenen Horizont“, so die ambitionierte Schülerin, deren Wissensdurst noch lange nicht gestillt zu sein scheint. „Es gibt noch viele Sprachen, die mich reizen. Zunächst möchte ich aber die Sprachen, die ich schon gut beherrsche, perfektionieren“, spricht sie über ihre Zukunftspläne. Diese beinhalten nach der Matura zunächst einen halbjährigen Aufenthalt in Paris, der von einem Semester in Rom gefolgt werden soll. „Alles Weitere wird sich dann weisen.“

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