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Sportstrategie 2020: Land zieht Zwischenbilanz

Landeshauptmann Wallner, Landesrätin Schöbi-Fink und Sportreferats-Leiter Zangerl zogen im Pressefoyer eine Zwischenbilanz zur Umsetzung der Vorarlberger Sportstrategie 2020
Landeshauptmann Wallner, Landesrätin Schöbi-Fink und Sportreferats-Leiter Zangerl zogen im Pressefoyer eine Zwischenbilanz zur Umsetzung der Vorarlberger Sportstrategie 2020 ©VLK
Bregenz  – Seit zwei Jahren wird die Umsetzung der Vorarlberger Sportstrategie 2020 vorangetrieben. Landeshauptmann Markus Wallner und Sportlandesrätin Barbara Schöbi-Fink ziehen eine positive Zwischenbilanz.

Ziel der Strategie ist es, durch effiziente Nachwuchsförderung und Leistungsorientierung die Rahmenbedingungen für Erfolge im Spitzensport zu verbessern, aber auch den Breitensport nach Kräften zu fördern, um in der Bevölkerung eine breite Bewegungskultur zu etablieren.

Die Bedeutung des Sports schlägt sich auch im Landeshaushalt nieder. Das operative Sportbudget wurde in den letzten Jahren kontinuierlich erhöht. Heuer sind als Sportförderung – einschließlich Infrastruktur – 12,3 Millionen Euro veranschlagt, dazu kommen weitere Mittel aus Bedarfszuweisungen für den Bau bzw. Ausbau von Sportstätten.

Ausbildungen neben der Sportkarriere

Im Zuge der Sportstrategie 2020 wurde die Förderung für Individualsportler auf neue Beine gestellt, um eine gezieltere Unterstützung der Athleten zu ermöglichen. Darüber hinaus wurden Maßnahmen gesetzt, um Sportlern Bildungsmöglichkeiten abseits des Trainings- und Wettkampfalltags zu eröffnen. Landesrätin Schöbi-Fink verwies auf das Modell “Sport und Lehre”, das bereits von sieben jungen Talenten genützt wird. Weitere neun sollen noch heuer dazu kommen. Für Top-Athleten, die auch eine akademische Ausbildung anstreben, wird ab heuer an der FH Vorarlberg ein Betriebswirtschaftsstudium in einer für sie geeigneten Form angeboten.

Vom Nachwuchs bis zur Leistungsspitze

Sportreferats-Leiter Michael Zangerl hob hervor, dass es ein durchgängiges sportliches Entwicklungskonzept vom Nachwuchs bis zur Spitzensportlerin bzw. zum Spitzensportler gibt. Zu den maßgeblichen strategischen Zielen, die bis 2020 erreicht werden sollen, gehören eine Steigerung der in den nationalen Nachwuchs- und Elitekadern vertretenen Sportler aus Vorarlberg um 25 Prozent, eine Zunahme der Zahl der Kinder in den Sportvereinen sowie eine Steigerung der Managementkompetenz in den Verbänden. Insgesamt wurden 37 Strategieprojekte definiert, davon sind zwölf bereits abgeschlossen, elf in Bearbeitung, neun in der Planungsphase und lediglich fünf noch offen.

Vorarlberg >>bewegt-Angebote

Mit Vorarlberg >>bewegt wird seit  zwölf Jahren das Thema Bewegung auch außerhalb von Sportvereinen und -verbänden in den Blickpunkt gerückt. Auch diese Landesinitiative nimmt in der Sportstrategie entsprechenden Raum ein.

So hat der Familienskitag heuer 8.150 Erwachsene und Kinder auf die Pisten gebracht. Bei den Bewegungstreffs im April und Mai wurden insgesamt 4.300 Teilnehmende gezählt. Und beim Kindermarathon in Bludenz waren 1.330 Kinder am Start, bei der Veranstaltung in Bregenz werden über 2.000 junge Läufer erwartet. Mit der Aktion Wanderwochen und einem Bergerlebnistag für Familien am kommenden Sonntag gibt es auch Neuerungen im Programm.

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