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Sportliche und menschliche Vorbilder mit Handicap

©VLK
Drei Ausnahme-Sportler haben über ihre Schicksale erzählt und erhielten viel Applaus.

Mit einer Veranstaltung zum Thema “Geschichten aus dem Leben – Vorarlberger Sportlerinnen und Sportler mit Handicap” ging in Altach die Vorarlberg >>bewegt-Reihe “Reden die bewegen” zu Ende. Die Monoskifahrerin Heike Eder, der ehemalige Präsident des Vorarlberger Versehrtensportverbandes Christian Häusle und der Leichtathlet Manuel Riedmann, alle nach Unfällen im Rollstuhl, berichteten über ihr Schicksal, ihren persönlichen Umgang damit und ihre sportliche Aktivität trotz Handicap.

Auch Sportlandesrätin Barbara Schöbi-Fink zeigte sich von den Erzählungen der Talk-Gäste beeindruckt. “Alle drei sind nicht nur Menschen mit Handicap, sondern in erster Linie Vorbilder für viele andere, egal ob mit oder ohne Beeinträchtigung. Sie zeigen jeden Tag aufs Neue, dass man mit viel Disziplin und Ausdauer sowie mit Mut, Wille, Eigenverantwortung, Gespür und Begeisterung trotz allem herausragende Leistungen im Sport erbringen kann”, so Schöbi-Fink.

Heike Eder erlitt als 18-Jährige im Jahr 2006 bei einem Trainingssturz eine Wirbelsäulenverletzung und ist seither querschnittgelähmt. 2018 gewann sie bei den Winter-Paralympics in Südkorea die Bronzemedaille im Slalom.

Christian Häusle verunfallte vor 43 Jahren und war danach sehr erfolgreich bei Versehrtenweltmeisterschaften Ski Alpin und Paralympics sowie bei Motorradrennen.

Manuel Riedmann erlitt bei einem Motorradunfall im Jahr 2011 eine inklompette Querschnittlähmung. Als Mitglied des ENJO Rollstuhlclubs gewann er bei den österreichischen Leichtathletik-Versehrtenmeisterschaft die Goldmedaille im Speerwurf. VLK

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