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SPÖ Vorarlberg fordert kostenlose Hautkrebsvorsorge

Gabi Sprickler-Falschlunger setzt sich für die Hautkrebsvorsorge ein.
Gabi Sprickler-Falschlunger setzt sich für die Hautkrebsvorsorge ein. ©Oliver Lerch
Die SPÖ Vorarlberg will hautkrebsgefährdeten Personen eine kostenfreie Vorsorgeuntersuchung ermöglichen.
Vorarlberger erkranken oft an Hautkrebs

Bereits im Juni 2010 hatte die SPÖ den Antrag gestellt, dass von der Fachgruppe Dermatologie Risikogruppen bezüglich des Melanoms (schwarzer Hautkrebs) definiert werden und diesem Personenkreis in der Folge eine kostenfreie Hautvorsorge angeboten wird. Die Finanzierung dieser Vorsorge sollte analog dem Modell der Vorsorgekoloskopie durch die Sozialversicherungsträger und das Land Vorarlberg finanziert werden. Dieser Antrag fand jedoch keine Mehrheit.

Jetzt lässt Dr. Strohal damit aufhorchen, dass in Vorarlberg deutlich mehr Menschen als in anderen Bundesländern und auch in nordischen Staaten erkranken. Die Ursache dafür ist bisher ungeklärt. Über 140 Menschen erkranken jährlich in Vorarlberg an einem Melanom, ein Drittel davon entsteht aus bereits bestehenden Leberflecken, deren Gefährlichkeit über eine Untersuchung bereits festgestellt werden könnte.

Das Melanom ist – im Frühstadium diagnostiziert – zu fast 100 Prozent heilbar. Später wird daraus eine schreckliche, schlecht therapierbare Erkrankung. Noch dazu kann ein Rückfall auch Jahrzehnte nach der Therapie erfolgen. Die Betroffenen können sich also bei dieser Erkrankung niemals sicher sein, dass sie wirklich geheilt sind.

Untersuchung kostet 100 Euro

“Unsinnigerweise ist die wichtige Hautvorsorge eine Privatleistung und kostet rund 100 Euro. Auch für Risikopatienten bleibt die Hautvorsorge eine Privatleistung”, so die SPÖ in einer Aussendung. Die Gruppe Dermatologie habe 2010 diese Vorgangsweise, nämlich wenigstens für Risikogruppen eine kostenfreie Hautvorsorge anzubieten, als nicht sinnvoll erachtet. Aus medizinischer Sicht sei diese Haltung absolut unverständlich.

Deshalb stellt die SPÖ einen erneuten Antrag im Landtag.”Die Vorarlberger Landesregierung wird aufgefordert wie bei der  Vorsorgekoloskopie ein Modell zu entwickeln, damit die Hautvorsorge in Vorarlberg den Patienten kostenfrei angeboten wird. Die Finanzierung soll wie bei der Vorsorgekoloskopie über eine Kostenaufteilung zwischen Land Vorarlberg und den Sozialversicherungsträgern erfolgen”, lautet dieser.

(Red.)

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