SPÖ protestiert gegen Gewalt an Frauen

©SPÖ
Mit einer Protestaktion in Bregenz machten am Freitag die SPÖ-Frauen auf die „16 Tage gegen Gewalt“ aufmerksam.
Im Kampf gegen Gewalt an Frauen

Dabei handelt es sich um internationale Aktionstage, in denen Gewalt gegen Mädchen und Frauen verurteilt wird. SPÖ-Landesfrauenvorsitzende Jeannette Greiter: „Etwa jede fünfte Frau in Österreich ist einmal in ihrem Leben von Gewalt durch ihr nächstes Umfeld betroffen. Das heißt, die Täter sind etwa der Freund, der Ehemann oder ein anderes Familienmitglied. Es braucht Mut, sich aus einer gewalttätigen Beziehung zu befreien. Frauen sollen wissen, dass sie nicht alleine sind.“

Zu diesem Zweck hängten die Aktivistinnen der SPÖ-Frauen Unterwäsche am Bregenzer Sparkassenplatz auf. Damit solidarisierten sie sich mit den weltweiten Protesten gegen „victim blaming“, also Opferbeschuldigung. Denn gerade sexuelle Übergriffe und Vergewaltigungen werden von Täterseite oft damit gerechtfertigt, dass sie die Kleidung des Opfers als Einwilligung zu sexuellen Handlungen verstanden hätten. „Die Botschaft dahinter: Das ist nur Unterwäsche, kein Freischein für Sex. Frauen dürfen tragen, was sie wollen. Niemand hat das Recht, deshalb ihre Grenzen zu überschreiten“, erklärt Jeannette Greiter.

(Red.)

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