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SPÖ durchleuchtet Arbeit der Opferschutzstelle

Landesjugendheim Jagdberg in Schlins.
Landesjugendheim Jagdberg in Schlins. ©VOL.at / Bernd Hofmeister
Angesichts der sich im heurigen Jahr drastisch gesteigerten Anzahl von Personen, die sich an die Opferschutzstelle des Landes gewendet haben, möchte SPÖ-LAbg. Dr. Gabi Sprickler-Falschlunger Details zur Arbeit der Opferschutzstelle erfahren.
Anfrage an Dr. Greti Schmid

Die Opferschutzstelle wurde am 26. April 2010 ins Leben gerufen und ist Anlaufstelle für Menschen, die in privaten und öffentlichen Einrichtungen Gewalt erfahren haben.

Im Jahr 2010 meldeten sich insgesamt 30 Betroffene bei der Opferschutzstelle, wogegen es allein im Jänner 2011 schon 40 Personen waren. Der Großteil der Fälle bezog sich auf das Landesjugendheim Jagdberg.

Aus jüngsten Zahlen geht hervor, dass es heuer einen beträchtlichen Anstieg an Fällen gab. Von Jänner bis August 2011 haben 115 Personen diesen Service in Anspruch genommen.

Aufgrund der Vielzahl an Fällen und Entschädigungszahlungen richtet LAbg. Dr. Gabi Sprickler-Falschlunger eine entsprechende Anfrage an die Landesregierung.

In dieser Anfrage möchte die SPÖ genaue Zahlen betreffend Opfer sowie Anzahl und Höhe von geleisteten Entschädigungszahlungen erfahren. Von Interesse ist auch die Situation betreffend Jugendheim Jagdberg und ob Fälle, die von der Opferschutzstelle bearbeitet werden, bereits verjährt sind. Außerdem möchte die SPÖ wissen, ob der Opferschutzstelle Personen als Täter genannt wurden, die im Dienste des Landes Vorarlberg stehen bzw. standen und welche Maßnahmen gegen diese Landesbediensteten eingeleitet wurden.

(Aussendung: Dr. Gabi Sprickler-Falschlunger)

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