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SPNÖ-Landesgeschäftsführer Leitner folgt Onodi

Josef Leitner, seit Anfang des Vorjahres SPNÖ-Landesgeschäftsführer folgt Heidemaria Onodi als niederösterreichischer Parteichef nach und soll auch die Funktion als Landeshauptmann-Stellvertreter übernehmen.

Das wurde am Montagabend vom Landesparteivorstand in St. Pölten einstimmig beschlossen. Onodi war zuvor als Konsequenz der Ergebnisse der NÖ Landtagswahl von allen Ämtern zurückgetreten.

Onodi war in beiden Funktionen seit knapp sieben Jahren im Amt. Mit ihrem Rücktritt übernahm Onodi die Verantwortung für die Schlappe bei der NÖ Landtagswahl am Sonntag.

Er stehe für einen akzentuierten, sachorientierten Kurs, den er verstärken werde, sagte der designierte SPNÖ-Vorsitzende Leitner. Er habe nicht nur das Vertrauen des Präsidiums und des Vorstandes, sondern auch die Unterstützung von Bundeskanzler Alfred Gusenbauer. Die SPNÖ werde nun “das Haus neu bestellen”, auch “neue Köpfe” seien möglich. Es gelte, vom Klub bis zu den Führungspositionen alles abzustimmen. Leitner kündigte an, auch in der Bundespolitik aktiv mitarbeiten zu wollen.

Die Sozialdemokraten hatten 7,91 Prozentpunkte eingebüßt und halten nur mehr bei 25,64 Prozent. Sie verloren damit auch vier ihrer zuvor 19 Mandate und außerdem einen Sitz in der Landesregierung, der an die FPÖ ging.

Onodi gab ihren Rücktritt während einer Unterbrechung des Vorstandes nach knapp fünfeinhalb Stunden Sitzungsdauer offiziell bekannt. Das Gremium habe den von ihr angebotenen Schritt angenommen. Was ihre Nachfolge betreffe, sollte die Entscheidung “heute noch” fallen. Die Beratungen bei der SPNÖ wurden in den Abendstunden fortgesetzt. Onodi betonte, sie habe bei ihrer Rücktrittserklärung noch einmal darauf hingewiesen, dass die Wahl “mein Match” gewesen und “meine Verantwortung” sei. In der Debatte seien u.a. auch “Fehler im Wahlkampf” zur Sprache gekommen.

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