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Spitzenteams bereits unter Druck

Die Qualifikation für die Fußball-WM 2006 ist zwar in Europa noch nicht besonders weit gediehen, doch etliche Spitzenteams stehen nach unbefriedigenden Ergebnissen in den ersten Partien bereits unter Druck.

Das gilt vor allem für die Niederländer (Gruppe 1), Portugal (3), Frankreich (4) und Italien (5) bzw. deren Trainer Marco van Basten, Luiz Felipe Scolari, Raymond Domenech und Marcello Lippi. Bondscoach van Basten, der nach 2:2 in Mazedonien ein „erbärmliches Spiel” seiner Truppe beklagt hatte, hat im Heimspiel gegen Spitzenreiter Finnland wieder Topscorer Ruud van Nistelrooy zur Verfügung. Die Nordeuropäer stellen übrigens mit dem in Lecce engagierten Aleksei Eremenko den aktuellen Topscorer der WM-Qualifikation.

Um in Gruppe eins nicht vorzeitig den Anschluss an die Spitze zu verpassen, braucht Tschechien einen Erfolg bei Schlusslicht Armenien. In Gruppe 2 stehen einander jene vier Teams, die derzeit die Tabelle anführen, in direkten Duellen gegenüber. Spitzenreiter Türkei trifft in Kopenhagen auf den Tabellendritten Dänemark, die Ukraine (2.) auf Georgien (4.). Europameister Griechenland, der nach drei Partien erst zwei Punkte auf dem Konto hat, ist spielfrei.

Unter Druck steht auch Portugal nach der 2:2-Blamage in Liechtenstein. Gegen Russland muss die Mannschaft von Luiz Felipe Scolari gewinnen, um den Anschluss an den spielfreien Überraschungs-Leader Slowakei zu halten. Auch Frankreich befindet sich unter Zugzwang. Sollte die „Grande Nation” in Zypern ohne Sieg bleiben, dürfte die Ära des neuen Teamchefs Raymond Domenech vorzeitig zu Ende gehen. Irland könnte mit einem Heimsieg über die Färöer die Schweiz als Leader ablösen.

Schwere Zeiten sind nach dem 0:1 Italiens in Slowenien auch für Neo-Coach Lippi angebrochen. Gegen Weißrussland ist die im Umbau befindliche „Squadra Azzurra” in Parma zum Siegen verpflichtet. In Gruppe sieben kommt es zum Spitzenspiel zwischen dem aktuellen Leader Litauen und den Spaniern. Schweden hat in Gruppe acht die große Chance, mit einem Sieg auf Island die spielfreien Kroaten von der Spitze zu verdrängen.

Link zum Thema:
UEFA.com
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