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Spielabsage, dafür Zahltag

Die Vorzeichen standen schlecht, deshalb war die Kommissionierung des Casinostadions durch BL-Schiedsrichter Schörgenhofer auch schnell erledigt. Das für Samstag geplante Spiel zwischen Bregenz und Rapid wurde abgesagt.

„Diese Schneemenge lässt kein Spiel zu”, funkte der Referee nach Wien, von wo nur 50 Minuten später die Bestätigung kam. Das Heimspiel von Casino SW Bregenz gegen den SK Rapid ist abgesagt, ein neuer Termin allerdings noch nicht gefunden.

Für die Bregenzer könnte die Passivität im Vorfeld der Partie aber noch ein unangenehmes Nachspiel haben. Bei der Sitzung am Montag wird in Wien bezüglich einer Mitschuld des Klubs an der Absage verhandelt. Und gegebenenfalls muss der Verein mit einer Geldstrafe rechnen.

Der Präsident hatte es versprochen, am Donnerstag löste er sein Versprechen ein. Hans Grill überwies die überfälligen Gehälter an die Spieler und sorgte damit für Ruhe.

Bezüglich einer möglichen Verwicklung in den deutschen Wettskandal ist es in Bregenz noch zu keiner Einvernahme von Spielern durch die Sicherheitsdirektion gekommen. Laut Sicherheitsdirektor Elmar Marent ist der derzeitige Erkenntnisstand noch nicht so weit fortgeschritten, als dass es einer Einvernahme bedarf. Dies, so Marent weiter, könne aber jederzeit durch die Staatsanwaltschaft angefordert werden.

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