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Spätes Siegestor

SW Bregenz ist in der Fußball-Bundesliga weiter im Hoch. In allerletzter Minute gelang am Mittwoch der Siegestreffer für die van Acker-Mannen gegen Mattersburg. | Tabelle

Den Bregenzern gelang dank eines Eigentores durch Mravac in der Nachspielzeit die Revanche für die Niederlage (2:3) aus dem Hinspiel und für die Provokationen, der die SW-Spieler ausgesetzt waren. Vor allem Ex-Nationalspieler Didi Kühbauer hatte sich damals mit seinen Äußerungen gegen Bregenz-Kapitän Axel Lawarée ins Abseits gestellt. Die weiteren Treffer erzielten Schepens (16.) aus einem Elfmeter bzw. Kausich (81.) mit einem Kopfball.

Die Partie war auf Grund des ersten Saison-Duells recht emotionsgeladen, die Zuschauer fanden in Didi Kühbauer ihr Feindbild. Auf die Qualität hatte diese Stimmung keine positive Wirkung, das Match war vor allem in den ersten 45 Minuten zerfahren. Die Bregenzer spürten den Ausfall von vier Stammspielern, die Gäste taten wenig für das Spiel bei nasskaltem Wetter auf rutschigem Terrain. So kamen beide Teams vor der Pause eher durch Zufall zu Chancen. In der 16. kreuzte Schmidt nach Doppelpass Berchtold-Lawarée-Berchtold von hinten die Laufbahn Berchtolds, der Schiri Einwaller zögerte keinen Moment und deutete auf den Elfmeterpunkt: Schepens schoss sicher zur 1:0-Führung ein.

Nach Seitenwechsel blieb die Partie auf wenig ansprechendem Niveau. Den von den Spielanteilen her überlegenen Vorarlbergern fehlte Laszlo Klausz an allen Ecken und Enden und so waren es in der 61. Minute die Gäste, die durch den allein im Strafraum stehenden Wagner eine große Chance vorfanden. Tolja zeichnete sich aber mit einem tollen Reflex aus. 20 Minuten später kamen die Burgenländer doch noch zum Ausgleich, nach einem Kühbauer-Freistoß verwertete Kausich per Kopf zum 1:1. Im Finish dribbelte Pekala in den Strafraum, sein Schuss wurde von Mravac unhaltbar ins eigene Tor abgelenkt und die 5.000 Bregenzer Fans bejubelten den nächsten Sieg.

Regi van Acker (Bregenz-Trainer): “Wir waren überlegen, hätten aber nach dem 1:0 noch weitere Tore machen müssen. Da haben wir entscheidende Sitzer versäumt. Kühbauer ist selbst Schuld, dass es zu Unmutsäußerungen gegen ihn gekommen ist. Ich habe vor dem Spiel nur das gesagt, wie er beim ersten Match in Mattersburg war.”

Werner Gregoritsch (Mattersburg-Trainer): “Wir waren ebenbürtig. Der Elfer gegen uns war gerechtfertigt, das Gegentor in der Nachspielzeit aber unglücklich. Wie Kühbauer ausgepfiffen wurde, war unter der Gürtellinie.”

SW Bregenz – SV Mattersburg: 2:1 (1:0)
Casino-Stadion, 5.000, SR Einwaller
Torfolge: 1:0 (16.) Schepens (Elfmeter), 1:1 (81.) Kausich (Kopf), 2:1 (91.) Mravac (Eigentor)

Weitere Ergebnisse:
Sturm Graz – FC Pasching: 0:1 (0:0)
SV Salzburg – Admira Wacker: 1:2 (0:0)
FC Kärnten – GAK: 1:4 (1:1)
Austria Wien – Rapid: 2:0 (0:0)

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