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Spatenstich: Startschuss für Erweiterung des ÖBB-Güterbahnhofs Wolfurt gefallen

Mit dem Spatenstich startet heute der Ausbau des Terminals Wolfurt auch ganz offiziell.
Mit dem Spatenstich startet heute der Ausbau des Terminals Wolfurt auch ganz offiziell. ©Rendering: ÖBB
Der offizielle Startschuss für den Umbau des Vorarlberger ÖBB-Güterbahnhofs Wolfurt ist gefallen. Am Freitag trafen sich Verkehrsminister Alois Stöger, Landeshauptmann Markus Wallner sowie Infra-Vorstand Andreas Matthä in Vertretung des erkrankten ÖBB-Chefs Christian Kern zum Spatenstich.
Die Erweiterung des Güterhbahnhof Wolfurt
Bilder: Spatenstich in Wolfurt

Das 66-Millionen-Euro-Projekt ist das aktuell wichtigste Infrastrukturprojekt im Land. Bis August 2018 soll das Projekt in drei Etappen umgesetzt werden.

Stöger: “Wollen hier ein Netzwerkknoten sein”

Minister Stöger (SPÖ) sprach von einem großen Schritt für die Region und für den Stellenwert des Gütertransports. “Wir wollen hier ein Netzwerkknoten sein”, verwies Stöger auf die Lage Vorarlbergs mit Deutschland, der Schweiz und Liechtenstein als Nachbarn in unmittelbarer Nähe. Landeshauptmann Wallner (ÖVP) nannte den Tag “historisch”, um die Erweiterung habe man “intensiv gekämpft”. Durch das ambitionierte Infrastrukturprojekt werde der Wirtschaftsstandort Vorarlberg weiter gestärkt. Angesichts der schwierigen Wirtschaftssituation in Europa sei dies ein Gebot der Stunde.

Terminalfläche wächst auf 106.000 Quadratmeter

Der 1982 eröffnete Güterbahnhof Wolfurt zählt im Bahnwarenverkehr zu den wichtigsten Knotenpunkten Österreichs. Mit dem Ausbau wächst die Terminalfläche von 72.000 auf 106.000 Quadratmeter. Wie “eng” es in Wolfurt geworden ist, zeigt die Tatsache, dass dort heute laut ÖBB pro Monat so viele Container umgeschlagen werden wie im gesamten Jahr 1992. Der Güterumschlag wird nach Abschluss der Bauarbeiten im Vergleich zur aktuellen Situation die doppelte Leistungsfähigkeit (190.000 Transporteinheiten) besitzen.

Zwei Brückenkräne über den Gleisanlagen

Für den Containerumschlag wird es künftig vier je 600 Meter lange Containerladegeleise geben, auf denen die Züge von der freien Strecke direkt in den Terminalbereich ein- und ausfahren können. Zwei Brückenkräne schweben über den Gleisanlagen, den Abstellflächen für Container sowie dem Zufahrtsbereich der Lkw. 1.700 Standardcontainer können unmittelbar im Kranbereich zwischengelagert werden. Zudem wird unter anderem ein neues Leercontainerlager für bis zu 3.500 Containereinheiten zentral in der Mitte des Terminals entstehen. Der Betrieb des Güterbahnhofes, der 1982 eröffnet wurde, soll trotz der Bauarbeiten bis zur Eröffnung praktisch ohne Einschränkungen stattfinden können, heißt es seitens der ÖBB.

Da die Anlagen in Wolfurt auch während der Bauarbeiten in Betrieb bleiben müssen, wurden von Experten drei Bauphasen eingeplant und der gesamte Terminalbereich in drei Baufelder Nord, Mitte und Süd eingeteilt. Begonnen wird im Norden, Phase zwei und drei sind ab Mitte 2016 bzw. Mitte 2017 (bis Sommer 2018) angesetzt. Ergänzend errichten die ÖBB eine Werkstätte zur Containerausbesserung und ein Servicegebäude zur Verbesserung der Serviceleistungen.

(APA, Red.)

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