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Spatenstich Augenklinik Prof. Reis in Liechtenstein

In Bendern im Fürstentum Liechtenstein wurde am Donnerstag der Spatenstich für die neue Augenklinik Prof. Reis durchgeführt.

An verkehrstechnisch idealen Standort wird im Laufe des nächsten Jahres eine der modernsten Augenkliniken Europas errichtet, die den Patienten in Liechtenstein, der Ostschweiz, Vorarlberg und Süddeutschland offen stehen soll. Initiator und Leiter der Augenklinik ist der aus Vorarlberg stammende Augenarzt Prof. Dr. Alexander Reis (42).

Nach drei jähriger intensiver Planung wird jetzt mit dem Bau der Augenklinik Prof. Reis begonnen, die nach einem Jahr Bauzeit ihren Betrieb aufnehmen wird. An einem zentral gelegenen Standort wird ein dreistöckiges Gebäude errichtet, in dem sowohl augenärztliche Untersuchungen als auch Operationen durchgeführt werden. Insgesamt werden mit der neuen Augenklinik 25 hoch qualifizierte Arbeitsplätze geschaffen – Augenärzte und Anästhesisten, außerdem Optiker und Office-Mitarbeiter.

Leistbare Augenmedizin – Zusammenarbeit mit allen Kassen geplant

Ziel von Prof. Reis ist es, mit seiner neuen Klinik erstklassige Medizin in einem angenehmen Ambiente für alle Patienten zugänglich zu machen. „Wir sind keine exklusive Privatklinik, sondern wollen modernste Untersuchungs- und Operationsmethoden zu leistbaren Bedingungen anbieten. Wir sind offen für Kooperationen mit Krankenkassen und Krankenhäusern sowie mit anderen Augenärzten – auch über die Grenzen hinweg. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten macht es Sinn, wenn medizinische Leistungen gemeinsam effizienter angeboten werden können. Dies bringt den Patienten Vorteile und den Kassen eine finanzielle Entlastung.”

 

Keine Wartezeiten

Sowohl das Gebäude als auch die Organisation der Augenklinik sind auf Patientenfreundlichkeit hin ausgerichtet. Einen Termin für eine augenärztliche Untersuchung erhalten Patienten innerhalb von 14 Tagen, in Notfällen sofort. Und am Tag der Behandlung wartet der Patient maximal so lange, dass er eine Tasse Kaffee genießen kann. Ähnlich kurze Wartezeiten sind bei den Augenoperationen geplant. Prof. Reis: „Durch ein effektives Management im gesamten Betriebsablauf gelingt es, unsere Patienten rasch zu behandeln. Nicht ärztliche Leistungen wie Datenaufnahmen werden von bestens ausgebildeten Optikern übernommen, damit sich der Augenarzt voll auf den medizinischen Bereich konzentrieren kann. Dies verhindert nicht nur Wartezeiten, sondern erhöht auch die Qualität.”

13.000 Patienten pro Jahr

Derzeit führt Prof. Reis eine Augenpraxis in Triesen, in der pro Jahr ca 10.000 Patienten behandelt werden, zusätzlich führt er als Belegsarzt im Krankenhaus Vaduz ca 400 Operationen durch. In der neuen Augenklinik rechnet Prof. Reis pro Jahr künftig mit 15.000 Untersuchungen sowie 800 bis 1.000 Operationen. Dieses Angebot kann durch zusätzliche Kooperationen ausgeweitet werden. Prof. Reis: „Mit der Spitalsregion Rheintal Werdenberg Sarganserland sind wir bereits im Gespräch, vorstellbar sind aber auch grenzüberschreitende Kassenverträge zum Beispiel mit Vorarlberg, um damit Kosten zu sparen und im Interesse der Patienten Wartezeiten zu reduzieren.”

Sanfte Architektur – städtebaulicher Vorreiter

Das neue Gebäude nimmt mit einer sanften Architektur mit Rundungen und einer optisch „weichen” Fassade Rücksicht auf die städtebauliche Situation. Gleichzeitig ist die Augenklinik das erste Gebäude im neuen Gewerbegebiet von Gamprin-Bendern, in dem künftig hochwertige Dienstleister und Unternehmen angesiedelt werden sollen. Prof. Reis: „ Eine maßgebliche Rolle für das Zustandekommen der Augenklinik hat der Gemeindevorsteher von Gamprin-Bendern, Donath Öhri, gespielt. Er hat die Chance für seine Gemeinde sofort erkannt und sich für unser Projekt eingesetzt. Wir freuen uns, dass unsere Klinik den Anfang für ein erfolgreiches Gewerbegebiet machen darf.”

Prof. Reis: Verbindung von Wissenschaft und Praxis für den Patienten

 

Der Hornhauttransplantations-Spezialist aus Vorarlberg kann auf eine außergewöhnliche, wissenschaftliche Karriere verweisen. Prof. Reis arbeitete schon während seines Medizinstudiums im Transplantationsteam von Prof. Margreiter in Innsbruck/Tirol. Über die McGill University in Montreal und die Herzchirurgische Klinik der Universität München, an denen er sich einen Namen auf dem Gebiet der Herz- und Lungentransplantation machte, führte ihn sein Weg an die Uniklinik nach Düsseldorf, dem deutschen Zentrum der Hornhauttransplantationen mit jährlich über 300 derartigen Operationen. Dort schloss der gebürtige Bludenzer seine Facharztausbildung für Augenheilkunde ab, habilitierte und war seit 2001 als Universitätsdozent und in der selbständigen Augenarztpraxis in Triesen, FL tätig. Seit Herbst 2008 ist er Professor an der Elite-Universität Freiburg i.B.

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