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Spaß beim Helfen

Allgäu-Orient-Rallye-Team
Allgäu-Orient-Rallye-Team ©Doris Burtscher

Vier Vorarlberger nehmen an der kuriosen Rallye Allgäu-Orient teil.

Klostertal. (dob) Mit Autos, die mindestens 20 Jahre alt sind, wird die Allgäu-Orient-Rallye im Allgäu gestartet und endet im Orient in Baku. Sechs junge Fahrer, die den Nervenkitzel lieben, haben sich zu einem rein Vorarlbergerischen Team zusammengefunden und bilden das „Vrwäga – Goht net – gits net“ Team, das mit zwei Autos und zwei Motorrädern am 28. April in Oberstaufen an den Start gehen wird. Michael Rajek, Goran Milosavac (beide Innerbraz), Martin Burtscher, Fabian Zotz (beide Dalaas), Bernhard Schneider (Klaus) und Manuel Harzheim (Raggal) bilden das Team mit der Startnummer 66 und haben sich in den vergangenen Wochen intensiv auf diese außergewöhnliche Reise vorbereitet. Für sie steht neben dem Spaßfaktor der gute Zweck im Vordergrund. Die Rallye führt sie von Deutschland bis in den Orient auf Landstraßen, Autobahnen dürfen nicht befahren werden, Mautstraßen ebenso nicht und auch Fähren sind tabu. Sind sie am Ziel angelangt, werden die Fahrzeuge für einen guten Zweck versteigert, für die Fahrer selbst heißt das, dass sie per Flugzeug wieder zurück in die Heimat gelangen.
Siegesprämie
Die Organisation und das Aufbringen der  finanziellen Mittel für die Ralley und die Rückreise müssen von den Fahrern selbst in die Hand genommen werden. Neben der Fahrt müssen an verschiedenen Stationen noch Sonderaufgaben bewältigt werden. Als Siegesprämie winkt ein Kamel, welches einem jungen Beduinen zur Existenzgründung geschenkt wird. Für die Vorarlberger Teilnehmer gibt es noch eine interne Station. Sie führen in ihren Autos Trainingsanzüge, Sportschuhe, T-Shirts, Hosen, Bälle und Computer mit, um diese Spenden beim persönlichen Zwischenziel – dem Kinderheim Concordia in Rumänien – den Kindern zu übergeben. Unter dem Motto „Hoch die Herzen (Förderung in Sachen Sport“ trägt das Team Vrwäga einen wichtigen Beitrag bei, um den armen Kindern zu helfen. Dabei werden sie von unzähligen Spendern und Sponsoren, sowie den Schulkindern der Volksschule Dalaas unterstützt. Auf die Frage „Warum macht ihr so etwas?“ antworten die Rallye-Fahrer einstimmig: „Neben dem Spaß, den wir sicher haben werden, steht für uns die Hilfe im Vordergrund. Wir lernen andere Leute, Landschaften und Kulturen kennen“, freuen sich die Teilnehmer auf ihren baldigen Einsatz.

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