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Sparen für innovative Investitionen

Sieht kostenintensive Herausforderungen auf die Gemeinde zukommen: Bgm. Dieter Lauermann.
Sieht kostenintensive Herausforderungen auf die Gemeinde zukommen: Bgm. Dieter Lauermann. ©Hronek

Laut Voranschlag will Ludesch im Jahre 2012 insgesamt 753.400 Euro Schulden abbauen.
(amp) „Auf uns warten in den nächsten Jahren mit der Volksschulerweiterung und Sanierung, neuem Kindergarten und Erweiterung der Kleinkinderbetreuung kostenintensive Herausforderungen“, ist sich Bürgermeister Dieter Lauermann bewusst, dass Sparen angesagt ist. Gleichzeitig machen ihm die explodierenden Kosten im Sozial- und Gesundheitswesen mit 1,44 Millionen Euro einiges Kopfzerbrechen. „In den vergangenen fünf Jahren haben sich diese Kosten nahezu verdoppelt“, stellt Lauermann fest. Für Kindergärten und Schulen (einschließlich Montessori) werden 1,254 Millionen Euro aufgewendet. Im Dienstleistungsbereich schlagen Wasser, Kanal, Müll, IAP und Gemeindestraßen mit 2,456 Euro zu Buche. Musikschule, Musikverein und Chöre werden mit 128.000 Euro gefördert, die Feuerwehr mit 56.500 Euro. 196.000 Euro müssen für den öffentlichen Personen-Nahverkehr aufgewendet werden. Die Aufwendungen sind jeweils brutto ohne Berücksichtigung allfälliger Förderungen und Einnahmen. Auf der Einnahmenseite schlagen die Steuern und Abgaben mit 4,175 zu Buche.

Ausgeglichenes Budget
Mit 7,68 Millionen gegenüber 7,76 Millionen liegt das Budget 2012 geringfügig unter dem des Vorjahres. Einnahmen und Ausgaben sind ausgeglichen. Die Finanzkraft wurde mit 3,225 Millionen festgelegt und liegt 367.000 Euro über dem Vorjahr. Der Schuldenstand soll sich von derzeit 12.817.800 Euro (ohne GIG) bis Ende des Jahres um 753.400 Euro reduzieren. Der Gesamtschuldenstand „schrumpft“ 2012 von 19,801 Millionen auf 18,699 Millionen Ende des Jahres. Die Pro Kopfverschuldung wird Ende des Jahres bei 3.351 Euro bei einem Bevölkerungsstand von 3.600 Einwohnern liegen.

Arbeitsgruppe
Um die weiteren Schritte gemeinsam zu planen, hat Bürgermeister eine Arbeitsgruppe „Kinderbetreuung und Volksschule“ eingerichtet. Diese wird Anfang März 2012 zu einer ersten Beratung zusammentreffen. Unabhängig davon muss das Dach der Volksschule erneuert werden. „Da führt kein Weg daran vorbei“ weiß Lauermann und rechnet mit rund 65.000 Euro. Für das im Frühjahr in Angriff genommene Dienstleistungszentrum Blumenegg werden ebenfalls 120.000 Euro fällig.

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