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Spar lebte 2005 "Regionalität"

Mit Zuwächsen, die überwiegend in den benachbarten Oststaaten und in Italien erzielt wurden, konnte die Spar Österreich-Gruppe ihr Geschäftsjahr 2005 abschließen.

Zum ebenfalls herzeigbaren Inlandswachstum trug auch die Vorarlberger Spar-Organisation ihren Anteil bei, die ihren Fokus vor allem auf Nahversorgung, Bekenntnis zu regionaler Identität und Investitionen in die Qualifizierung ihrer Mitarbeiter legte.

„Unseren strategischen Schwerpunkt des Bekenntnisses zur Region haben wir in mehrfacher Hinsicht umgesetzt. Wir haben zwei Nahversorgungsstandorte neu eröffnet, vier neue Spar-Kaufleute in die Spar-Familie aufgenommen und an 12 bestehenden Standorten namhaft investiert. Und wir haben – trotz immer heftigeren Gegenwindes der Discounter – nicht nur unseren Mitarbeiterstand von 2700, sondern auch den von 260 Lehrlingen aufrecht erhalten.“ Diese „Regionalbilanz“ zog der Direktor der Spar Vorarlberg, Kom.-Rat Heinz Wohlgenannt.

Wenn die Spar Vorarlberg von „gelebter Sozialkompetenz“ rede, meine sie aber nicht nur ihre Arbeitgeber- und Ausbilderrolle. „Auch der Umstand, dass wir mit Abstand größter Partner der heimischen Landwirtschaft sind, dass wir z. B. unsere Zentrale im Wallenmahd so bauten, dass auch Kleinbauern mit ihrem Traktor Kleinmengen bei uns abliefern können, sind unter dieser Firmenphilosophie angesiedelt“, betonte der Vorarlberger Spar-Chef. Apropos Rolle als Ausbilder: So sehr man sich im Dornbirner Hauptquartier freue, wenn Lehrlinge wie zuletzt aus der Tann-Fleischwarenabteilung „Gold“ bei Bundeslehrlingswettbewerben holen, so stolz mache ihn, Wohlgenannt, die Tatsache, dass „wir 2005 das zweite Jahr in Folge über 2000 Mitarbeiter-Schulungsteilnahmen verzeichneten. Konkret waren es 2890 nach 2040 im Jahr davor“, präzisierte Wohlgenannt.

Die Spar Österreich-Gruppe schloss 2005 mit einem Umsatz von 7,3 Mrd. Euro ab, zu dem das Ausland bereits 39 Prozent beisteuerte. Auf dieses Ausland – Spar Österreich zeichnet auch für Italien, Slowenien, Ungarn und Tschechien verantwortlich – entfiel auch das Gros der 2005 neu geschaffenen 3000 Spar-Arbeitsplätze. Im Inland verzeichneten nicht zuletzt die Shopping-Centers der Spar-Gruppe im Berichtsjahr beachtliche Dynamik: Der Europark in Salzburg – das Shopping-Center mit dem größten Umsatz je Quadratmeter österreichweit – wurde neuerlich erweitert; in Wien und Villach entstanden neue Spar-Einkausfzentren, u. a. in Graz und Hallein laufen die Arbeiten für weitere Standorte auf Hochtouren.

Zufrieden zeigt man sich in der Spar Österreich-Zentrale in Salzburg auch mit Hervis – der Sportartikelkette des Konzerns. Mit ihren 92 Standorten bundesweit übersprang sie erstmals die Umsatzschallmauer von 300 Mill. Euro.

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