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Spannung vor FPK-Parteitag

BZÖ-Chef Bucher will "spontan" entscheiden, ob es heute einen Gegenkandidaten gibt.
Einmarsch mit Fahnen und "Uwe"- Sprechchören
Bucher will "oranges Herz" weiterschlagen lassen
Bucher und Scheuch fühlen sich gestärkt
Scheuch hat ein "reines Gewissen"

Parteispaltung. Einst waren sie Freunde. In ihrem politischen Handeln berufen sie sich noch auf den verstorbenen Jörg Haider. Sie sind auch Kärntner. Doch sie wollen nichts mehr miteinander zu tun haben. Auch wenn Uwe Scheuch (ehemals Obmann des BZÖ in Kärnten und nunmehr designierter Obmann der Freiheitlichen in Kärnten) Josef Bucher (Obmann des BZÖ) immer noch Seppi nennt. Auf dem heutigen Parteitag der “Freiheitlichen in Kärnten” (FPK) in Klagenfurt will Scheuch die Abspaltung der Landesgruppe absegnen lassen, um eine Angliederung an die FPÖ zu fixieren. Scheuch und FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache nennen das CDU/CSU-Modell. Scheuch lässt sich indes nicht von den jüngsten Korruptionsvorwürfen irritieren. Er spricht davon, ein “reines Gewissen” zu haben. Scheuch will sich gegenüber der Korruptionsstaatsanwaltschaft “sehr kooperativ” verhalten. Es werde nicht gelingen, ihn zu zerstören. Josef Bucher gab sich gestern ebenfalls kämpferisch und erklärte, spontan am Parteitag über einen möglichen Gegenkandidaten zu Scheuch zu entscheiden. Bucher will jedenfalls sein Rederecht als Delegierter nützen, um die Funktionäre von Scheuchs “Irrweg” abzubringen. Bestärkt fühlt er sich durch etwa 1500 Unterschriften von Parteifreunden aus Kärnten.

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