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Spannendes zur biologischen Kläranlage der Leiblachtalgemeinden am See

Abwasseranlage am See
Abwasseranlage am See ©VP Hörbranz
Wasser ist Leben. Doch was passiert eigentlich mit unserem Abwasser? 
Abwasseranlage am See

Die Gemeinden des Leiblachtales betreiben ihre Abwasserreinigungsanlage am See gemeinsam und reinigen jährlich ca. 1.8 Mio m3 Abwässer der Verbandsgemeinden Hörbranz, Lochau, Hohenweiler, Möggers und Eichenberg.

Unser Abwasser gelangt über weit verzweigte Kanalsysteme in die Anlagen des Klärwerkes. Dort werden die gesamten Abwässer über eine mechanische und biologische Reinigungstechnik gereinigt und die eingeleiteten Schadstoffmengen wirksam verringert. Das gilt besonders für die Nährstoffe Stickstoff und Phosphor, die in den 1970er Jahren zu einem rasanten Algenwachstum im Bodensee geführt hatten. Das Absterben dieser Pflanzen verursachte damals im See einen starken Sauerstoffmangel. Der See drohte umzukippen. Heute weist der See dank entsprechender Umweltmaßnahmen wieder beste Wasserqualität auf.

Der Bodensee hat heute Trinkwasserqualität.
Über sieben Millionen Menschen am Bodensee bis in den Stuttgarter Raum beziehen ihr Trinkwasser aus dem See.

Wir nützen die Energie!
Durch den Betrieb einer biologischen Kläranlage entsteht Klärgas. Aus diesem Klärgas wird elektrische Energie und Wärmeenergie gewonnen. Zudem haben die Gemeinden auf allen Dächern der Anlage PV Anlagen installiert. Durch die PV Anlagen und das Blockheizkraftwerk wird bereits 1/3 des gesamten Strombedarfs der Kläranlage selbst produziert.

Die nächsten Investitionen, die von allen fünf Gemeinden gemeinsam getragen werden, sind schon beschlossen und in Umsetzung. Bürgermeister Karl Hehle, der als Obmann des Abwasserverbandes Leiblachtal tätig ist, berichtet, dass im heurigen Jahr das Blockheizkraftwerk erneuert wird. Dafür ist eine Investitionssumme in Höhe von 400.000 Euro vorgesehen.

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