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Spannender Theaterabend mit zeitlosem Klassiker

Romeo und Julia (Elias von der Thannen und Nina Moosbrugger) geraten zwischen die Mühlsteine verfeindeter Familien.
Romeo und Julia (Elias von der Thannen und Nina Moosbrugger) geraten zwischen die Mühlsteine verfeindeter Familien. ©ME
Schultheatergruppe des BORG Egg brilliert mit frischer Interpretation von „Romeo und Julia“.
Romeo und Julia

Egg. Die Geschichte ist Jahrhunderte alt und doch passt der Klassiker „Romeo und Julia“ von William Shakespeare einfach in jede Zeit. Das zeigte die Schultheatergruppe des BORG Egg im Rahmen einer Theatertournee durch den Bregenzerwald eindrucksvoll. Bei allen fünf Aufführungen gab es begeisterten Applaus für die 30 jugendlichen Schauspielerinnen und Schauspieler sowie Regisseur Direktor Mag. Ariel Lang.

Manchmal ganz schön verrückt

Dass dieses klassische Stück auch ohne aufwändige Drehbühne, pompöse Kostüme und erstklassige Fechtszenen wirken kann, demonstrierten die jungen Darstellerinnen und Darsteller auf eindrucksvolle Weise. „Die Shakespear´schen Protagonisten sind keine 16 Jahre alt, sie sind konfrontiert mit dem Gruppenzwang, der von ihren Freunden und den Gleichaltrigen ausgeübt wird, sie ärgern sich über ihre Eltern, sind unverbesserlich romantisch, manchmal ganz schön verrückt und schießen mehr als einmal über ihr eigentliches Ziel hinaus“, erläutert Regisseur Direktor Ariel Lang die Intentionen des Stücks. „Romeo und Julia“ wurde von Shakespeare im 16. Jahrhundert geschrieben, doch sind die Probleme heute, mehr als 400 Jahre später, immer noch ebenso aktuell. „Wer könnte sich wohl besser in die Figuren hineindenken als die Jugendlichen selbst?“, so der Regisseur.

Talentierte Schauspieler

Romeo und Julia lieben sich. Und ihre Liebe ist ein Problem, denn zwischen ihren Familien herrscht seit Generationen erbitterter Streit. Aber die Liebe wird umso stärker, je unmöglicher sie wird. Eine heimliche Heirat und die Flucht sollen Rettung bringen, aber eine unglückliche Verkettung treibt die Liebenden in den Selbstmord. Mit überzeugender Mimik und Gestik brillierten in den Hauptrollen Nina Moosbrugger als Julia und Elias von der Thannen als Romeo. Das gesamte 30-köpfige Ensemble bot eine ausgezeichnete schauspielerische Leistung und erhielt von den Theaterbesuchern riesigen Applaus. Für die hervorragende Inszenierung gab es großes Lob für Direktor Mag. Ariel Lang, der seit Jahrzehnten beim Schultheater Regie führt. Er motivierte die Gruppe zu einem dichten und raumgreifenden Spiel: „Wir haben monatelang online geprobt, sodass die Schauspielerinnen und Schauspieler anfangs die Körperlichkeit nicht mehr gewohnt waren. Aber die anfänglichen Hemmungen haben sich rasch wieder gelegt.“

Wichtige Unterstützung

Wichtige Unterstützung erhielt das Theaterprojekt durch die BORG-Lehrer Mag. Mag. Maria Meusburger-Bereuter (Regieassistenz, Bühnenbild, Grafik, Requisite), Mag. Johanna Mark (Kostüme), Mag. Elisabeth Metzler-Faißt (Musik), Mag. Daniel Amann (Technik) und Mag. Hanspeter Sutterlüty (Transporte) Als Souffleuse bzw. Souffleur waren die ehemaligen Mitglieder der Schultheatergruppe Tabea Berkmann und Maximilian Sutterlüty im Einsatz. ME

 

 

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