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Spannender Finaltag auf der Gastra

Die diesjährigen Nachwuchs-Meistertitel gingen an Viktoria Bregenz, FC Dornbirn und den VfB Hohenems.

Mit zwei Mannschaften (U 17 und U 15) stand Austria Lustenau im Endspiel um den landesweiten Meistertitel. Für die Grün-Weißen reichte es aber zweimal “nur“ für Rang zwei. Wie schon im Vorjahr (1:2 gegen FC Lusten­au) verloren die Unter-17-Jährigen der Austria in einem spannenden Endspiel diesmal gegen Viktoria Bregenz. Erst der neunte Elfmeter entschied zugunsten der Viktoria. Held der Partie war Viktoria-Goalie Dominik Meinrad, der im entscheidenden Moment gleich zwei Penaltys parierte.

Nur eine Niederlage

In der gesamten Meisterschaft musste der frischgebackene Meister in 23 Pflichtspielen nur eine einzige Niederlage einstecken. “Wir waren letztendlich die glücklichere Mannschaft, und das Kollektiv war der große Pluspunkt unserer Megasaison“, freute sich Viktoria-Coach Werner Penn. Die Lustenauer Austria hatte eine Vielzahl an guten Tormöglichkeiten und bei einem Özüyer-Lattenkracher Pech (75.). Kassian Mittelberger brachte die Austria per Kopf kurz vor dem Schlusspfiff in Führung, Viktoria-Einwechselspieler David Hollerer konnte postwendend den Rückstand wettmachen. Auch bei den Unter-15-Jährigen musste sich Austria im Nachbarschaftsduell gegen FC Dornbirn sehr unglücklich geschlagen geben. Das Siegtor von FCD-Kicker Pascal Fessler eine Viertelstunde vor dem Abpfiff war sehr umstritten und fragwürdig. Fesslers harmloser Freistoß fand nach heißen Diskussionen doch eine Anerkennung.

Sieg im Elfmeterschießen

Austria-Coach Wolfgang Spiegel wurde vom Unparteiischen auf die Tribüne verbannt. Für die Rothosen gab es wenigstens im Nachwuchsfußball in dieser Saison ein Erfolgserlebnis. Die Messestädter feierten zudem noch vier Gruppensiege und sind so die erfolgreichste Nachwuchs-Abteilung. Zweimal in Folge hatte zuletzt die SPG Wolfurt/Kennelbach den Landesmeistertitel in der jüngsten Altersstufe U 13 gewonnen. Im Elfmeterschießen hatte diesmal aber Finalgegner VfB Hohenems das bessere Ende für sich. Der neunte Strafstoß entschied für die Grafenstädter. Schon in der regulären Spielzeit beim Stande von 1:1 leistete sich die SPG Wolfurt/Kennelbach den Luxus, einen Foulelfmeter zu vergeben (32.). Erfreulich war auch der enorme Zuschauerandrang auf der Gastra. Trotz der Hitze war eine Vielzahl an Fans zu den drei Endspielen um die Landesmeistertitel nach Rankweil gekommen.

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