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Spannende Museumsbesetzung

40 Schülerinnen und Schüler des BORG Egg beteiligten sich an dem Camp-Projekt
40 Schülerinnen und Schüler des BORG Egg beteiligten sich an dem Camp-Projekt ©ME
Schwarzenberg. (me) Volkshochschule Bregenzerwald, Franz Michael Felder Verein und das Museum in Schwarzenberg luden zu einer inszenierten Lesung aus dem autobiografischen Werk „Die Schwabengängerin“ von Regina Lampert.

Wo sonst Kunstwerke der bekannten Künstlerin ausgestellt werden, besetzten Schülerinnen den Raum, um ihre Sichtweise zum Thema Schwabenkinder zu demonstrieren. Kinderarbeit, Gastarbeit, Leiharbeit, Sklavenarbeit und Jugendarbeitslosigkeit waren die Themen, mit denen sich die Schülerinnen des Wahlpflichtfaches Bildnerische Erziehung der 7ab unter Michael Hirtenfelder auseinander gesetzt haben. Sie errichteten ein temporäres Camp, in Anlehnung an die durch die weltweite Wirtschaftskrise entstandenen „occupy camps“ in den größeren Städten und hinterließen eine überaus spannende und beeindruckende Rauminstallation mit ganz unterschiedlichen Versatzstücken bis hin zu Zelt und Transparenten, die zum Nach- und Weiterdenken anregten.

 Die Schwabengängerin

Die 26 Schülerinnen der Schultheatergruppe lasen einzelne, von Ariel Lang und Christine Felder-Lang klug ausgewählte Passagen aus dem Buch „Die Schwabengängerin“ vor. Es handelte sich um Stellen aus dem ersten Schwabenjahr Regina Lamperts (1864), in dem diese das Schwabenland noch mit großen Kinderaugen ziemlich begeistert schildert, und um Textstellen aus ihrem dritten Jahr, in dem sie mehr erlebt und die Dinge kritischer werden. Die Idee, den Text nicht nur durch eine Person vortragen zu lassen, ließ das mannigfache Schicksal der Schwabenkinder hinter dem Einzelschicksal der Regina Lampert spürbar werden.

 40 Beteiligte

Schülerinnen des Freifachs Vokal unter der Leitung von Elisabeth Metzler Faißt begleiteten die Lesung mit passenden Liedern. Ihre starken Stimmen beeindruckten das Publikum. Schülerinnen und Schüler des Musiklabors der 7. Klassen unter Daniel Amann sorgten für den guten Ton. An dem temporären Camp-Projekt, in dem auf vieles hingewiesen wurde, Fragen wichtiger waren als Antworten und das im besten Sinne „learning by doing“ ist, beteiligten sich über 40 Schülerinnen und Schüler des BORG Egg. Die zahlreich erschienenen Zuschauer zeigten sich begeistert.

Quelle: Walter Gasperi 

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