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Spanische Fischer finden tote Flüchtlinge

Spanische Fischer haben vor der Küste Senegals ein Holzboot mit sieben toten Flüchtlingen sowie einem Überlebenden entdeckt. Dutzende weitere Passagiere würden vermisst, teilte die spanische Küstenwache am Donnerstag mit.

Der Überlebende habe angegeben, dass das Boot ursprünglich mit 54 Passagieren an Bord gestartet sei. Das Innenministerium gab ab, die Anzahl der Passagiere sei noch nicht bestätigt. Nach Angaben der Küstenwache wurde das Boot am Mittwochabend etwa 300 Meilen westlich von Senegal gefunden und war bereits 20 Tage unterwegs. Ein spanisches Rettungsboot wurde entsandt, um die Leichen und den geretteten Passagier auf die kanarischen Inseln zu bringen.

Jedes Jahr versuchen tausende Afrikaner oftmals mit notdürftigen und völlig überfüllten Booten, Europa über die Kanarischen Inseln, Italien oder Malta zu erreichen. Viele sterben bei der gefährlichen Überfahrt. Im vergangenen Jahr hatten mehr als 30.000 illegal Eingewanderte die Kanarischen Inseln erreicht. Durch gemeinsame Patrouillen der EU-Mitgliedsstaaten wurde die Zahl der ankommenden Flüchtlinge nach Angaben der EU-Grenzschutzbehörde Frontex auf der spanischen Inselgruppe um fast 70 Prozent verringert.

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