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Spanien: Urteil im Al-Kaida-Prozess

In Madrid werden am Montag die Urteile im Prozess gegen 24 mutmaßliche Mitglieder einer spanischen El-Kaida- Zelle verkündet. Drei der Angeklagten drohen Haftstrafen von jeweils mehr als 74.000 Jahren.

Sie sollen die Terroranschläge vom 11. September 2001 in den USA mit vorbereitet haben.

Der mutmaßliche Anführer der Zelle, Imad Eddin Barakat Yarkas alias Abu Dahdah, soll zusammen mit seinem Mitangeklagten Driss Chebli im Juli 2001 im nordostspanischen Tarragona ein Treffen mit dem späteren Todespiloten Mohammed Atta organisiert und das Datum der Terroranschläge festgelegt haben.

Unter den Angeklagten ist auch der für syrischstämmige Al Jazeera- Journalist Tayssir Alluni, dem neun Jahre Haft drohen. Der europaweit größte El-Kaida-Prozess hatte im April begonnen und dauerte zehn Wochen, anschließend zog sich das Gericht zu Beratungen zurück.

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