Spanien: Schlag gegen Kinderpornoring

Der spanischen Polizei ist ein Schlag gegen die Verbreitung von Kinderpornografie im Internet gelungen. Bei einer Großaktion in Spanien und Andorra nahm sie 42 Internetnutzer fest.

120 weitere Menschen wurden angezeigt, die des Kindesmissbrauchs und des Besitzes von Kinderpornografie verdächtigt werden, teilten die Ermittler am Mittwoch in Pamplona mit. Unter ihnen seien auch Ärzte, Unternehmer oder Beamte.

Die Razzia war Teil der Operation „Voyeur“, bei der seit sieben Monaten 360 Polizisten gegen einen nationalen Kinderporno-Ring ermitteln. Anstoß für die Ermittlungen war die Anzeige eines 17-jährigen Mädchens aus der nordspanischen Region Navarra. Als 13-Jährige hatte sie Nacktfotos an einen Freund geschickt, die dann im Internet verbreitet wurden. Dank dieser ersten Spur deckte die Polizei ein Netz von Kriminellen auf, die im Internet pornografische Fotos Minderjähriger vertrieben, veröffentlichten und zum Tausch anboten.

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