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Spanien: Haftbefehl gegen Terrorverdächtige

Im Zusammenhang mit den Bombenanschlägen von Madrid haben spanische Behörden internationale Haftbefehle gegen sechs Verdächtige ausgestellt.

Die Männer sollen die Täter unterstützt haben, teilte das Innenministerium am Dienstag mit. So habe ein Verdächtiger mit Drogen gehandelt, um Sprengstoff zu kaufen. Ein anderer habe wenige Tage vor den Anschlägen eine Wohnung angemietet.

Den Angaben nach wurde einer der Gesuchten bereits in der Nacht zum Dienstag festgenommen. Der Marokkaner wurde im Madrider Vorort Leganes verhaftet, wo sich Anfang April sieben seiner mutmaßlichen Komplizen bei ihrer Verhaftung in die Luft sprengten. Nach Polizeiangaben könnte sich ein weiterer der sechs Gesuchten bei diesem Einsatz ebenfalls getötet haben.

Damit sind jetzt 18 Personen wegen der Anschläge inhaftiert. Am Morgen des 11. März explodierten in Pendlerzügen in Madrid zehn Bomben. Dabei wurden 191 Menschen getötet und mehr als 2.000 verletzt.

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