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SPÖ ortet bei ÖVP Orientierungslosigkeit

Wien - "Massive Orientierungslosigkeit" beim Koalitionspartner in Sachen Frühförderung und Schule ortet SPÖ-Bildungssprecher Erwin Niederwieser.

Während Wissenschaftsminister Johannes Hahn (V) „auf die SPÖ-Forderung nach einem verpflichtenden, kostenlosen Vorschuljahr im Kindergarten für alle einschwenkt, kann sich Vizekanzler Molterer die Verpflichtung nur für Migrantenkinder vorstellen, während sein Bildungssprecher Neugebauer eine solche wiederum ganz ablehnt“, so Niederwieser in einer Aussendung. „Hier weiß die rechte Hand nicht mehr, was die linke tut.“

Chaos auf beiden Seiten der Regierung sieht dagegen BZÖ-Generalsekretär Gerald Grosz. Die SPÖ könne sich bei den Gesamtschul-Projekten nicht einigen, die ÖVP sei „sowieso nur mehr ein zerstrittener Haufen“. Die Regierung solle sich lieber darum kümmern, dass „unsere Kinder nicht mehr in überfüllten Klassen sitzen“, so Grosz in einer Aussendung. Selbst befürwortet das BZÖ zwar Gesamtschul-Pilotversuche im ländlichen Raum wie etwa in Kärnten, zeigt sich „aber sehr skeptisch gegenüber einer flächendeckenden Einführung der Gesamtschule und lehnt diese im großstädtischen Bereich massiv ab“.

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