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Soudek verletzt, aber VEU gelang Revanche gegen EHC

©Frederick Sams
Zu viele Geschenke machte Lustenau den Oberländern zu Beginn des Spieles, EHC Lustenau verlor gegen VEU Feldkirch mit 2:3.

Schon nach gespielten elf Minuten führten die Oberländer mit 3:0. Lustenau zeigte Moral und kämpfte sich zurück. Zu mehr als zwei Treffer reichte es jedoch nicht und somit ging das dritte große Vorarlberg-Derby an die VEU Feldkirch. Schon am 5. Jänner steigt das vierte Derby zwischen den beiden Kontrahenten, diesmal mit Heimvorteil für die VEU.

Feueralarm in der Gastronomie gab es kurz vor Spielbeginn in der Rheinhalle Lustenau. Feuer am Dach war anschließend auf dem Eis. Bereits in der vierten Minute konnten die Feldkircher den Führungstreffer bejubeln. Christian Jennes kam knapp vier Meter vor dem Lustenauer Tor frei zum Schuß und ließ dem Lustenauer Keeper keine Abwehrmöglichkeit. In der neunten Minute konnte Stefan Wiedmaier ein Solo erfolgreich abschließen und den zweiten Treffer für Feldkirch erzielen. In dieser Tonart ging es weiter.  Schon in der 11. Minute konnte Feldkirch das dritte Tor bejubeln. Nach Vorarbeit von Dylan Stanley und Robin Soudek erzielte Steven Birnstill das dritte Tor für Feldkirch. Lustenaus Trainer reagierte und nahm ein Timeout. Nach dieser Unterbrechung fingen sich die Lustenauer und konnten das Spiel offen gestalten. Treffer jedoch fielen keine mehr.

Im zweiten Spielabschnitt kam eine veränderte Lustenauer Mannschaft auf das Eis. Konzentriert und mit schnellen Angriffen versuchten sie, den drei Tore Rückstand zu egalisieren. Es dauerte jedoch bis zur 30. Minute bis Lustenaus Fans zum ersten Mal jubeln durften. Nach Vorarbeit von Max Wilfan war es Philip Putnik, der den ersten Treffer erzielte. Lustenau blieb weiter am Drücker und setzte sich im Feldkircher Abwehrdrittel fest. In der 35. Minute konnte Martin Grabher-Meier den viel umjubelten Anschlusstreffer erzielen. Das Spiel schien zu kippen doch mit diesem knappen Vorsprung für Feldkirch ging es zum zweiten Mal in die Kabinen.

Im letzten Spielabschnitt startete Lustenau mit einer Unterzahl-Situation in das Drittel. Diese überstanden sie jedoch ohne weiteren Gegentreffer und so wurde die Aufholjagd fortgesetzt. Es entwickelte sich ein schnelles und rassiges Spiel, bei dem beide Teams mehrere Möglichkeiten hatten. Zum Ende des Spieles ersetzte Lustenaus Trainer Christian Weber den Torhüter Mathieu Corbeil durch einen sechsten Feldspieler – der Ausgleichstreffer wollte aber nicht mehr gelingen. Nach Spielende entluden sich auf dem Eis nochmals die Emotionen und diverse Nettigkeiten wurden unter den Spielern ausgetauscht. Schlussendlich sahen die knapp über 2.000 Zuschauer in der Rheinhalle ein tolles Derby auf hohem Niveau – Werbung für den Eishockey Sport. Noch ist das Spieljahr 2018 für den EHC jedoch noch nicht vorbei. Am 30. Dezember treffen die Löwen aus Lustenau auswärts auf die Adler aus Kitzbühel, die ihr heutiges Spiel gegen den Bregenzerwald mit 4:1 für sich entscheiden konnten.

EHC Alge Elastic Lustenau : VEU Feldkirch 2:3 (0:3 / 2:0 / 0:0)

Torschützen EHC Alge Elastic Lustenau: Philip Putnik (30. Min.), Martin Grabher-Meier (35. Min.)

Torschützen VEU Feldkirch: Christian Jennes (4. Min.), Stefan Wiedmaier (9. Min.), Steven Birnstill (11. Min.)

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