Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Sorgenkind Gewerbepark Blumenegg

Der Blumenegger Gewerbepark soll betriebswirtschaftlicher geführt werden.
Der Blumenegger Gewerbepark soll betriebswirtschaftlicher geführt werden. ©Harald Hronek

Vermarktungsstrategen sollen Gewerbepark Blumenegg auf Vordermann bringen.

AMP Im Jahre 1996 kauften die beiden Gemeinden Thüringen und Bludesch das vakante “Bärenbatterie”-Areal mit rund 5.500 Quadratmetern Gesamtfläche um rund 2 Millionen Euro. Ziel war es, im ehemaligen Fabriksareal einen Gewerbepark anzusiedeln, in dem regional Arbeitsplätze geschaffen werden und Jungunternehmern eine Startplattform geboten wird. Gleichzeitig sollten auch die Amortisationen getilgt werden. Derzeit sind im Gewerbepark Blumenegg rund 70 Prozent der Gewerbeflächen genutzt und 67 Beschäftigte in verschiedenen Branchen im Einsatz. Fluktuation, Kosten für wiederholte Umbauarbeiten, leerstehende Gewerberäume und steigende Energiekosten konnten zuletzt durch Mieteinnahmen und Kommunalsteuer nicht mehr wettgemacht werden. Statt bisher 25.000 mussten die Gemeinden im vergangenen je 38.500 Euro “zuschießen”, dennoch resultiert ein Abgang von rund 11.000 Euro. Die Fluktuation der Mieter hat unterschiedliche Gründe. Während beispielsweise die Druckerei Wenin einen Großstandort in Dornbirn aufbaute, das ABO nach Ludesch abwanderte, mussten andererseits verschiedene Kleinunternehmen ganz einfach “aufgeben”. Derzeit sind die Postzustellbasis Blumenegg und Metallbau-Schöpf die größten Mieter. Der Dritte im Bunde, der Reinigungsspezialist “Hollu” übersiedelt demnächst nach Feldkirch, dann sind im Gewerbepark nur noch 50 Prozent besetzt. Die Alarmglocken schrillen bei den beiden Bürgermeistern Michael Tinkhauser und Harald Witwer.

500.000 Euro für Sanierung
Laut Gewerbepark-Geschäftsführer Richard Caldonazzi stehen in nächster Zeit im Bereich der thermischen Sanierung bei Dach, Fenstern und Außenhaut Sanierungsarbeiten von geschätzten 500.000 Euro an. “Die derzeitigen Mietpreise liegen an der Untergrenze für Gewerbeflächen im Land”, sagt Richard Caldonazzi. Aufgrund des idealen Standortes mit ausreichend Parkplätzen und mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, müssten sich die Räumlichkeiten eigentlich leicht vermieten lassen, ist man in den beiden Gemeindestuben zuversichtlich und hat fünf patente Wirtschaftsstandort-Firmen im Land zur Erarbeitung von möglichen Vermarktungsstrategien eingeladen. In einer gemeinsamen Gemeindevertretungssitzung Bludesch-Thüringen informierten Tinkhauser und Witwer gemeinsam mit Geschäftsführer Caldonazzi über den derzeitigen Stand.

Großmieter in Aussicht
Wenn man sich einigt, könnte kurzfristig ein Großmieter für rund 1.000 Quadratmeter zumindest für fünf Jahre an Land gezogen werden. “Da gäbe es auch noch eine Option auf weitere fünf Jahre”, sieht Gemeinderat Berno Witwer als “Drahtzieher” eine Chance. Zusatz: “Da müsste jetzt allerdings gehandelt werden, weil es im Oberland genügend weitere Optionen auf Gewerbeflächen gibt”.

Gewerbepark Blumenegg,Thüringen, Austria

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Thüringen
  • Sorgenkind Gewerbepark Blumenegg
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen