Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Somalia: Informelles EU-Treffen

Brüssel: Der deutsche Außenminister und amtierende EU-Ratspräsident Steinmeier hat die europäischen Mitglieder der Internationalen Somalia-Kontaktgruppe zu einem Treffen eingeladen.

Neben Vertretern aus Großbritannien, Italien, Schweden und Norwegen sollen auch EU-Außenpolitik-Beauftragter Javier Solana und der für Entwicklungshilfe zuständige EU-Kommissar Louis Michel teilnehmen, teilte das deutsche Außenamt in Berlin mit.

Ziel des Treffens sei eine Bestandsaufnahme der gegenwärtigen Situation, heißt es in einer Pressemitteilung der deutschen Ratspräsidentschaft. Weiters sollten die europäischen Bemühungen koordiniert werden, einen Beitrag zum Friedens- und Versöhnungsprozess in Somalia zu leisten. Die EU hat nach der Militärintervention Äthiopiens zur Niederwerfung der Islamisten in Somalia alle Seiten zum sofortigen Stopp der Kämpfe aufgefordert. Der scheidende finnische EU-Vorsitzende und Außenminister Erkki Tuomioja hatte im Dezember einen Hilfseinsatz der EU nicht ausgeschlossen.


Kenia weist Flüchtlinge aus Somalia ab

Aus Furcht vor Sicherheitsproblemen hat Kenia tausenden Flüchtlingen aus Somalia die Aufnahme verweigert. Rund 4.000 Somalier seien offensichtlich in Dhobley angekommen und dürften dort die Grenze nach Kenia nicht überqueren, teilte das Amt der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten am Dienstag mit. Äthiopien stellte indes einen baldigen Truppenabzug in Aussicht.

Die kenianische Polizei begründete die Schließung der Grenze für die Flüchtlinge aus Somalia mit Sicherheitsbedenken. Die kenianische Regierung will verhindern, dass die islamischen Fundamentalisten, die bei den Kämpfen in den vergangenen Tagen von den Einheiten der somalischen Übergangsregierung und Äthiopiern geschlagen wurden, über die Grenze vordringen. Die kenianische Polizei verhörte bereits acht mutmaßliche Islamisten, die nach Kenia eingedrungen seien. In den vergangenen 15 Jahren hatte Kenia bereits rund 160.000 Flüchtlinge aus Somalia aufgenommen.

Der äthiopische Ministerpräsident Zenawi stellte unterdessen einen raschen Abzug seiner Truppen aus Somalia in Aussicht. „Wir werden so schnell wie möglich abziehen“, sagte er. „Das könnte in zwei Wochen sein.“ Ein sofortiger Rückzug aus Somalia wäre nach seinen Worten „unverantwortlich“. „Wir werden noch einen kleinen Augenblick in Somalia bleiben, bis Stabilität herrscht“, fügte Zenawi hinzu.

Die Entwaffnung der Zivilisten in der somalischen Hauptstadt Mogadischu kam offenbar nicht voran. Ein Aufruf des somalischen Interims-Regierungschefs Ali Mohamed Gedi, bis Donnerstag alle Waffen abzugeben, wurde von den Bewohnern der Hauptstadt weitgehend ignoriert.

Bei der Verfolgung der Islamisten beschossen äthiopische Hubschrauber irrtümlich einen kenianischen Grenzposten. Der Angriff galt der Grenzstadt Dhobley.

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Welt
  • Somalia: Informelles EU-Treffen
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen