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Solide gewachsen

Auf ein sehr ansprechend, aber nicht euphorisch verlaufenes Geschäftsjahr 2003 blickte am Dienstag die Vorarlberger Raiffeisen-Gruppe zurück.

Wie Vorstandschef Dr. Karl Waltle von der Raiffeisen Landesbank erklärte, konnte ein Betriebsergebnis (BR) der Gruppe von 85,4 Mill. Euro (+ 3 Prozent) erwirtschaftet werden, nach „alter Rechnung“ immerhin mehr als 1 Mrd. ATS gewinn. „Das brauchen wir aber auch, um flächendeckend mit 105 Bankstellen in ganz Vorarlberg Kundennähe zu praktizieren. Während Mitbewerber ihre Präsenz auf die Stadtgebiete straffen, bleiben wir vor Ort beim Kunden“, erklärte Waltle die Philosophie.

Waltle kritisierte die „unerwünschten Nebenwirkungen“ der vor der Tür stehenden Basel II-Spielregeln. Sie würden die „Gefahr einer totalen Überreglementierung speziell für kleinere, regionale Banken“ in sich bergen, was diese in ihren Aktivitäten, vor allem in ihrer Risikobereitschaft, lähme. „Das muss noch korrigiert werden“, forderte Waltle.

 

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