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Softwarepiraterie: Microsoft gelingt Teilerfolg in China

Im Kampf gegen Softwarepiraterie in China hat Microsoft einen kleinen Erfolg erzielt. Das chinesische Unternehmen Citic Kington Securities Co. wird von Microsoft Software im Wert von fast einer halben Million Dollar kaufen. Das sei Teil einer Vereinbarung zur Beilegung eines Rechtsstreit um die illegale Nutzung von Raubkopien, berichtet das "Wall Street Journal" (WSJ) am Donnerstag.

Neben der Kaufverpflichtung in Höhe von umgerechnet 476.714 Dollar (371.620 Euro) habe sich Citic verpflichtet, den amerikanischen Softwarehersteller auch wegen früherer Patentverletzungen zu entschädigen, hieß es. Die Vereinbarung sei bereits Ende Juni nach einer gerichtlichen Anhörung geschlossen worden.

China gilt ähnlich wie Russland weltweit als eine der Hochburgen von Produkt- und Softwarepiraterie. In China ist der Handel und Gebrauch von illegal kopierter Software noch nach wie vor weit verbreitet. Aber auch in den USA oder Deutschland ermittelt der Branchenverband BSA regelmäßig potenzielle Umsatzausfälle für die Softwareindustrie in Milliardenhöhe durch Piraterie.

Im April vergangenen Jahres gewann Microsoft in einem ähnlichen Fall vor Gericht bereits gegen die Versicherungsfirma Dazhong Insurance in Shanghai. Microsoft war allerdings wegen seiner Preispolitik in China auch schon mal ins Visier von Behörden geraten, die ein mögliches Monopolverhalten überprüften. Software von Microsoft soll in China zum Teil teurer als ein PC sein.

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