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So wird der Mars-Rover von der Erde aus gesteuert

Der Mars-Rover wird nicht mit dem Joystick gesteuert.
Der Mars-Rover wird nicht mit dem Joystick gesteuert. ©EPA
Noah Werner hat mit dem Satz „Curiosity wird nicht mit einem Joystick gesteuert“  so manchen Fan enttäuscht. Schließlich wäre es doch eine wunderbare Vorstellung, einen Mars-Rover so zu lenken, wie man als Kind sein ferngesteuertes Spielzeug in Bewegung setzte.
Bilder von Mars-Rover Curiosity

Zuhause vor dem Computer sitzend, seinen ferngesteuerten Mars-Rover mittels Live-Kamera sehen und über den roten Marsboden driften. Das wäre eine spannende Vorstellung und vielleicht irgendwann möglich. Zurzeit ist die Bewegung des Mars-Rover Curiosity jedoch eine langwierige Angelegenheit. Zwölf Stunden braucht das NASA-Team, bis der Entdeckungsapparat losfährt – ein Fortschritt: Vorher waren rund 16 Stunden Vorarbeit nötig.

Mars-Rover antwortet mit “Biep”

Der erste Schritt dieser zwölf Stunden Vorarbeit beinhaltet den Empfang der Ergebnisse, die der Mars Rover am Vortag eingeholt hat. Danach planen die Wissenschaftler untereinander, welchen Aktivitäten Curiosity am Folgetag nachgehen soll.
Wie der Blog Martian Diaries  berichtet, wird dieser Plan dann an das Team der zweiten Schicht, an die Programmierer übergeben. Diese programmieren die Befehle und Befehlssequenzen, die der Mars-Rover später ausführen soll. Nach dem zweiten Schritt werden Treffen abgehalten, in denen der fertige Code nochmal diskutiert, geprüft und getestet wird – erst danach wird der Code gesendet.
Die Sendezeit ist abhängig von der Jahreszeit und dauert zwischen  vier und 24 Minuten. Wenn die Daten –  die die Größe von 250 Kilobyte nicht überschreiten dürfen –  übertragen worden sind, sendet der Mars-Rover als Antwort ein „Biep“.

Wissenschaftler lebten nach “Mars-Zeit”

Diese Arbeitsschritte sind nicht nur technisch anspruchsvoll, sondern bringen auch den Rhythmus der 200 Wissenschaftler durcheinander; haben doch viele nach „Mars-Zeit“ gelebt, um keine wertvollen Stunden zu verlieren. Nun haben sich die Wissenschaftler immerhin aneinander und an die Arbeit gewöhnt, so dass ihre Uhr wieder auf Erdenzeit tickt.

Mars hat an Atmosphäre verloren

Der Pioniergeist  der Mars-Forscher ist ungebrochen, auch weil Curiosity anscheinend Hinweise dafür fand, dass die Atmosphäre des Mars im Laufe seines Daseins abgenommen hat. Demnach kommen vergleichsweise mehr schwere Isotopen vor als leichte – ein Hinweis darauf, dass obere Bereiche an den interplanetaren Raum verloren gingen, berichtet die NASA.  Methan wurde jedoch noch nicht gefunden; das Gas könnte auf biologische Prozesse hindeuten.

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