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So will der ORF gegen Netflix ankämpfen

ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz sprach in "Vorarlberg LIVE" über die bevorstehende Wahl und die Beziehung zur Politik.

Der ORF-Stiftungsrat wählt am 10. August den neuen Generaldirektor. Bereits vor Monaten gab Alexander Wrabetz seine erneute Kandidatur bekannt, bereits seit 2006 hat er dieses Amt inne. Erst am Donnerstag wurde bekannt, dass sich der amtierende Vizefinanzdirektor Roland Weißmann ebenfalls zur Wahl stellt. In "Vorarlberg LIVE" wollte er den weiteren Konkurrenten - auch ORF1-Channelmanagerin Lisa Totzauer kandidiert - nicht kommentieren. "Es ist eine gute Tradition nicht über andere Bewerber zu sprechen." Wrabetz sieht sich aber in Sachen Erfahrung im Vorteil, er habe das Unternehmen 15 Jahre, teilweise auch durch schwierige Zeiten, geführt.

Video: Wrabetz über die Kandidatur von Weißmann

Streaming-Dienste wie Netflix, Amazon und Co. laufen dem klassischen Fernsehen immer mehr den Rang ab. "Netflic hat die Art verändert, wie amerikanische und internationale Serien und Filme gesehen werden." Der Fokus bei ORF 1 liege nicht mehr auf den Importen, sondern auf Eigenproduktionen. Ein wichtiger Teil sei aber noch immer der Sport, besonders im Winter.

Video: Wrabetz über einen unpolitischen ORF

Die oftmals kritisierte Nähe zur Politik sieht Wrabetz nüchtern. Ein Sender, der aus öffentlicher Hand mitfinanziert wird, kann nie komplett politikfrei sein. Es gehe aber um die "größere Diversität" - "so wird der politische Eingriff geringer". Einer Verkleinerung des Stiftungsrates steht er kritisch gegenüber, dies sei aber auch nicht das größte Problem des ORF. Ganz oben auf der Prioritätenliste stehe der Ausbau der Inhalte - daran wolle er auch in einer weiteren Periode als Generaldirektor arbeiten.

Die gesamte Sendung

(VOL.AT)

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