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So schützen Sie sich und Ihr Tier vor Zecken!

Die Tierärzte Gabriela Piller und Christoph Lechner aus Wolfurt erklären in der neuen Serie "Tipps vom Tierarzt" alles rundum das Leben mit Tieren.

In dieser Episode verraten die beiden, was im Falle eines Zeckenbisses bei Mensch oder Tier tun sollte und wie man damit umgehen muss.

Der richtige Schutz vor Zecken für Mensch und Tier ist von großer Bedeutung. Viele Zecken können Krankheiten übertragen, die nicht leicht zu behandeln sind. Aus diesem Grund sollte die richtige Vorsorge getroffen werden. Die verschiedenen Zeckenarten, wie man einen Zeck richtig entfernt und wie man sich vor Krankheiten schützen kann, erklärt Tierarzt Christoph Lechner im Video.

FSME-Fälle steigen wieder in Österreich

Zwar sind die Österreicher noch immer Weltmeister, was die FSME-Schutzimpfung betrifft, doch das Zeckenrisiko wird noch immer unterschätzt, was in geringeren Durchimpfungsraten und damit auch steigenden Krankheitsfällen resultiert. Entsprechend vehement setzt sich der Verein zur Förderung der Impfaufklärung für einen vorbeugenden Zeckenschutz ein.

82 Prozent der Österreicher haben sich irgendwann einmal gegen die heimtückische Krankheit schützen lassen, aber nur 62 Prozent befinden sich im entsprechenden Impfschema und sind damit auf der sicheren Seite. Entsprechend sind die Zahlen der hospitalisierten Frühsommer-Meningoenzephalitis-Fälle in den vergangenen Jahren gestiegen: Von 64 im Jahr 2015 über 89 2016 auf 116 im Vorjahr. Ohne die relativ hohe Durchimpfungsrate, die in Tschechien bei weitem nicht erreicht wird, müsste man hierzulande jedes Jahr auch mit Hunderten Kranken wie in unserem Nachbarland rechnen.

Wen ungeschützt eine infizierte Zecke sticht, so der korrekte Ausdruck, muss mit schweren Folgen rechnen. Ein Drittel weist danach langfristige Schäden auf, aber die Infektion kann auch zum Tod führen. Seit 1972 ist es durch das in Österreich entwickelte Serum gelungen, rund 8.500 FSME-Erkrankungen zu verhindern.

Risiko wird unterschätzt

Das Risiko, gestochen zu werden, wird noch immer unterschätzt, obwohl bei einer Umfrage bereits 70 Prozent selbst damit konfrontiert wurden. Zudem gebe es in Österreich kein Gebiet, das FSME-frei ist. Selbst auf der Wiese oder in den Sträuchern des eigenen Gartens lauern die Insekten. Und wer hofft, dass der kalte und lange Winter den Zecken geschadet hat, wurde enttäuscht: Die zu den Spinnen gehörenden Tierchen verfügen über eine Art Frostschutzmittel, das ihnen ein problemloses Überleben auch bei niedrigsten Temperaturen ermöglicht.

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