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"So nicht!": Neos greifen Schöbi-Fink an

Die Neos kritisieren Schöbi-Fink.
Die Neos kritisieren Schöbi-Fink. ©Steurer/Lerch
In den heutigen Vorarlberger Nachrichten stellte Frau Landesrätin Schöbi-Fink in Frage, ob die Direktorinnen und Direktoren in den vergangenen Jahren tatsächlich die richtige Anzahl an außerordentlichen Schülern gemeldet haben.

Das stößt bei Neos-Landessprecherin Sabine Scheffknecht auf harte Kritik: „Anstatt die Direktoren im Kampf um massive Stundenkürzungen zu unterstützen, steht jetzt ein Generalverdacht im Raum, der wohl jeder Grundlage entbehrt.” Es würden Direktoren an den Pranger gestellt, um eigenes Verfehlen zu überspielen. Im aktuellen Bildungschaos sollte es laut Scheffknecht lieber heißen: “Landesschulrätin, Schulabteilung, Schulaufsicht, und Pädagoginnen und Pädagogen ziehen an einem Strang für die beste Bildung unserer Kinder. Offensichtlich ist das aber nicht das Ziel der Landesregierung.”

Streitthema Deutschklassen

Die neuen Deutschklassen würden nämlich nicht nur für Kinder mit Migrationshintergrund Nachteile bringen, sondern auch für die meisten anderen Kinder. Grund dafür seien die damit verbundenen Stundenkürzungen im Vorschulbereich und im Bereich der außerordentlichen Schüler. Die Landtagsabgeordnete reagiert auf diese „Kürzungen durch die Hintertür“ verärgert: „Mir wurden Beispiele gezeigt, in denen größere Schulen einen Großteil ihrer frei verfügbaren Stunden verlieren. Hier wird uns Frau Landesrätin Schöbi-Fink Rede und Antwort stehen müssen. Wenn es wirklich so ist, dass die neuen Deutschklassen nichts weniger sind, als ein massives Sparpaket im Bildungsbereich, dann ist das nicht tragbar.“

Scheffknecht sieht in den getätigten Aussagen von Schöbi-Fink ein reines Ablenkungsmanöver und ein Abstreifen der Verantwortung: “Wenn die Landesrätin wirklich etwas für die Bildung unserer Kinder tun will, dann muss sie sich entschieden gegen die Stundenkürzungenstellen, die sich aufgrund der Deutschklassen ergeben. Dass sie die Integrität und Loyalität der Direktorinnen und Direktoren in Frage stellt, ist unzumutbar.”

FPÖ: “Schaler Beigeschmack”

„Eine Deutschförderklasse ist an einer Schule ab acht Kindern, die nicht ausreichend Deutsch können, umzusetzen – so die gesetzliche Vorgabe. Heute wurde bekannt, dass 31 Vorarlberger Schulen genau sieben Schüler an ihrem Standort angegeben haben. Das hat doch etwas einen schalen Beigeschmack“, erklärt der FPÖ-Politiker.

Stiplovsek
Stiplovsek ©Stiplovsek

Standardisierte Tests

„Wir brauchen daher so rasch wie möglich die Grundlagen für standardisierte Deutschtests. Landeshauptmann Wallner und ÖVP-Bildungslandesrätin Schöbi-Fink sind gefordert, diese Grundlagen gemeinsam mit ihrem ÖVP-Bildungsminister auf die Beine zu stellen. Die Freiheitlichen jedenfalls sehen in den Deutschförderklassen Chancenklassen, denn schließlich sollte für uns alle das Wohl und Fortkommen unser Kinder im Bereich der Bildungspolitik im Mittelpunkt stehen“, so Freiheitlichen-Klubchef Allgäuer abschließend.

Nur neun Klassen in Vorarlberg

Vorarlberg hat als erstes Bundesland dem Bildungsministerium die Zahl der ab Herbst benötigten Deutschförderklassen gemeldet – allerdings weit weniger als zunächst berechnet. Laut Angaben der Schulabteilung des Landes haben nur neun Volksschulen mehr als sieben außerordentliche Schüler gemeldet. Aufgrund der aktuellen Zahlen hatte man mit 76 Klassen gerechnet. Die Schulaufsicht will nun prüfen.

(Red.)

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