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Snowboarderinnen Dujmovits, Schöffmann in Gastein am Podest

Dujmovits nur knapp am Sieg vorbei
Dujmovits nur knapp am Sieg vorbei
Julia Dujmovits und Sabine Schöffmann haben bei den Raceboardern vor heimischer Kulisse erstmals in diesem Winter für Podestplätze gesorgt. Die Olympiasiegerin musste sich am Freitag in Bad Gastein im Parallelslalom erst im Finale der Russin Jekaterina Tudegeschewa geschlagen geben. Schöffmann klassierte sich nach ihrem Sieg im kleinen Finale als Dritte.


Bei den Herren wurde Benjamin Karl bei seinem 20. Antreten in Gastein als bester Österreicher Vierter, Andreas Prommegger schied im Viertelfinale aus. Der Sieg in der Flutlicht-Entscheidung ging an den Bulgaren Radoslaw Jankow, der im Dezember bereits den Parallelriesentorlauf in Carezza für sich entschieden hatte. Am Samstag steht in Gastein noch ein Mixed-Bewerb (ab 12.00 Uhr) auf dem Programm.

Insgesamt sechs Damen und vier Herren hatten aus dem ÖSV-Lager die Qualifikation geschafft. Im Achtelfinale zogen Marion Kreiner, Ina Meschik, Claudia Riegler (gegen Dujmovits), Daniela Ulbing, Lukas Mathies und Alexander Payer (gegen Prommegger) in den K.o.-Läufen aber den Kürzeren. Schöffmann setzte sich hingegen gegen die tschechische Vorjahressiegerin Ester Ledecka durch.

Die Kärntnerin überraschte dann auch im Viertelfinale mit ihrem Sieg gegen die Schweizerin Patrizia Kummer. Erst im Semifinale war für Schöffmann gegen die spätere Siegerin Endstation. Die 28-jährige Tudegeschewa, die in Gastein bereits 2006 und 2011 gesiegt hatte, profitierte dann im Endlauf von einem Fehler von Dujmovits. Die nach ihrer im Sommer erlittenen Ellenbogenverletzung erstmals ohne Schiene fahrende Burgenländerin war dennoch “super happy”.

“Wir haben sehr viel gearbeitet in den letzten Wochen, das motiviert extrem. Endlich habe ich es wieder auf die Piste gebracht”, sagte Dujmovits, die in Gastein zum bereits dritten Mal Zweite wurde. Ohne Schiene zu fahren sei in den ersten Tagen im Training eine extreme Überwindung gewesen, verriet die Sotschi-Olympiasiegerin. Schöffmann versöhnte sich hingegen mit dem Salzburger Wintersport-Ort: “Bisher war meine beste Platzierung Rang 11, jetzt hat es einmal geklappt.”

2011-Sieger Karl schaffte es souverän bis ins Semifinale, wo aber gegen Jankow knapp Endstation war. Der Ex-Weltmeister aus Niederösterreich musste sich dann auch im kleinen Finale dem Italiener Mirko Felicetti beugen, der zuvor Prommegger aus dem Bewerb geworfen hatte. Nach Rang vier von Prommegger in Carezzo warten die ÖSV-Herren damit weiter auf einen Podestplatz. “Wir waren schon einmal besser, das stimmt. Aber wir können uns steigern”, meinte Karl dazu.

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