Smile-Scanner misst Freundlichkeit bei japanischen Bahnbediensteten

Eisenbahn-Bedienstete in Japan werden es in Zukunft schwer haben, wenn sie schlecht gelaunt sind. Mehr als 500 Mitarbeiter der Keihin Electric Express Railway sind dazu verpflichtet, täglich vor Arbeitsantritt Scans von ihrem Gesicht anzufertigen und darin ihre gute Laune zu präsentieren.

Damit soll die Freundlichkeit sichergestellt werden. Überprüft wird das Lächeln von einer eigenen “Smile Police”, berichtet die japanische Zeitung Mainichi Daily News.

Der Smile Scan wurde vom japanischen Sensorentwickler Omron http://www.omron.com hergestellt. Gemessen werden anhand einer Gesichtsanalyse bestimmte Gesichtsmerkmale wie etwa Gesichtscharakteristik von den Lippenkurven über Augenbewegungen bis hin zu den Lachfalten. Nach dem Scannen beurteilt der Scanner den “Freundlichkeitsgrad” auf einer 100-teiligen Skala, die das gesamte “Lachpotenzial” des Betreffenden abgespeichert hat. Jene, die unter einem gewissen Wert sind, werden vom Computer zu einem freundlicheren Gesicht aufgefordert. Urteile wie “Sie sehen immer noch zu ernst aus” oder “Heben sie ihre Mundwinkel an” deuten darauf hin, dass es immer noch ein wenig freundlicher gehen kann.

Immer mehr japanische Unternehmen im Kundenbereich verwenden den Omron Smile Scan für ein “Freundlichkeitstraining” beim Dienstleistungspersonal. Für die Bahnbediensteten bei den Keihin Railway gibt es als besonderes Zuckerl allerdings noch eine Gratis-Beigabe. Sie erhalten einen Ausdruck ihres täglichen Ausdrucks – damit sollen sie inspiriert werden den ganzen Tag zu lächeln, berichtet die Medindia-Online News http://www.medindia.net.

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