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Graziella Hefel mit Roboter "Pepper".
Graziella Hefel mit Roboter "Pepper". ©Marcel A. Mayer PHOTOGRAPHER

"Smart Home" und "Social Living"

Die Digitalisierung hat auch längst die eigenen vier Wände erreicht: Graziella Hefel über aktuelle Trends im „Smart Home“.

Das Thema Digitalisierung hat auch vor der Wohnbaubranche keinen Halt gemacht und diese in vielen Bereichen grundlegend verändert. Schon sehr früh hat man die Entwicklungen und Möglichkeiten der Digitalisierung bei der Firma Hefel Wohnbau aus Lauterach erkannt.

Futuristisch: Terminal V

Terminal V in Lauterach
©Oliver Lerch

Bereits Anfang der 2000er- Jahre entführte Hefel die Kunden im futuristisch anmutenden „Terminal V“ in die virtuelle Welt und machte geplante Projekte für die zukünftigen Kunden sichtbar.

Video I - Graziella Hefel im ausführlichen VOL.AT-Interview

„Bei uns fängt die Digitalisierung lange vor dem Wohnungskauf an“, informiert Graziella Hefel vom gleichnamigen Wohnbau- Unternehmen in Lauterach im VOL.AT-Interview. „Unser Terminal V ist unser Smart Home“, sagt die Geschäftsführerin von Hefel Wohnbau. Hier können Kunden schon vor dem Baubeginn die Aussicht von der zukünftigen Terrasse checken, sehen, wie der Lichteinfall bei hohem Sonnenstand am Mittag ist und vieles mehr.

Graziella Hefel mit dem ersten Tablet, das Anfang der 2000er-Jahre bereits in Wohnhäusern zur Steuerung eingesetzt wurde.

Vorreiter in Vorarlberg

Noch bevor Apple mit dem iPhone und iPad eine digitale Revolution auslöste und einen wichtigen Baustein für „Smart Homes“ beisteuerte, stattete Hefel im Jahr 2003 seine Kunden schon mit eigenen Tablets („SIM-Pads“) aus. „Hier konnten sie über den digitalen Wohnungsgrundriss die Lichter und Jalousien steuern und in Kooperation mit VOL.AT gab es eine e-living-Plattform“, erinnert sich Geschäftsführerin Graziella Hefel zurück. „Hier gab es tagesaktuelle Infos durch Vorarlberg Online wie zum Beispiel das Wetter und auch Projektinfos – ähnlich wie auf einem Schwarzen Brett in einer Wohnanlage – nur in digitaler Form.“

Video II - Digitalisierung im Wohnbau - die Anfänge

"Hightech-Home à la Bill Gates"

Auch ein Internetanschluss war bereits inklusive. Die Bedürfnisse und Wünsche der Kunden haben sich laut Hefel im Laufe der Jahre natürlich verändert. Sprachsteuerung, eine elektronische Zugriffskontrolle mit Chip oder Fingerprint, eine umfassende Vernetzung aller Geräte – vom „Hightech-Home à la Bill Gates bis zum klassischen Smart Home“ – praktisch alles ist möglich. Dabei spielt auch das Thema Sicherheit eine immer größere Rolle. Anwesenheitssimulationen, wenn man außer Haus oder im Urlaub ist, sind ebenso gefragt wie die ständige Kontrolle über das Smartphone.

Podcast mit Graziella Hefel

Roboter im Einsatz

„So wie wir bereits vor 20 Jahren mit Internetstandleitungen, strukturierter Verkabelung, Bus-System und eigenem „Tablet“ an die Technologisierung in den eigenen vier Wänden geglaubt haben, sind wir überzeugt, dass die Robotik in wenigen Jahren noch viel stärker Einzug halten wird“, gibt Hefel einen Ausblick. Es gebe schon viele kleine „Roboter- Helferlein“ im Haushalt, angefangen vom Staubsauger bis hin zum Fensterreinigungsroboter. „Ich denke, dass das nahtlos in den Bereich der humanoiden Roboter übergehen wird“, ist Hefel überzeugt. Und mit „Pepper“ hat das innovative Lauteracher Wohnbauunternehmen bereits einen Roboter im Einsatz.

Social Housing

Mit Pepper könnte das Thema „Social Housing“ ins „Smart Home“ einziehen. Der auf menschliche Interaktionen programmierte Roboter könnte somit auch als eine Art Concierge in Hefel Wohnanlagen fungieren. Seine Aufgaben werden dabei vom Rufen des Lifts über die Weiterleitung von Nachrichten bis hin zum Smalltalk und der Erledigung kleiner Dienste für die Bewohner reichen. „Das wird nicht mehr lange dauern“ ist Graziella Hefel überzeugt. (VOL.AT)

Video IV - Was ist ein Smart Home, Frau Hefel?

Video V - Kundenwünsche für das Smart Home?

Video VI - Corona und Home Office - wie wirkt sich das auf die Raumplanung aus?

Video VII - Roboter im Smart Home - ist das die Zukunft?

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