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Slowakischer Nationalistenchef einst ein Autodieb?

Der Chef der mitregierenden Slowakischen Nationalpartei (SNS), Jan Slota (54), muss sich seiner wenig rühmlichen Vergangenheit stellen.

Nach Angaben des mit der Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit betrauten “Instituts des nationalen Gedächtnisses” (UPN) überfiel Slota im Alter von 17 Jahren mit drei Komplizen ein Geschäft in der Gemeinde Kos (Region Trencin). Wenig später im Jahr 1971 soll Slota illegal nach Österreich gereist und dort sogleich bei einem Autodiebstahl erwischt worden sein, zitiert die Tageszeitung “Sme” (Dienstagsausgabe) aus den UPN-Dokumenten.

Als Slota nach nur vier Tagen wieder in der Tschechoslowakei landete, wurde er wegen “Verlassens der Republik” zu sechs Monaten Freiheitsstrafe verurteilt. Bisher lehnte der Politiker, der als Mitglied des Koalitionsrates ein Wörtchen in der slowakischen Regierung mitzureden hat, es ab, die Ereignisse zu kommentieren. “Sind sie alle verrückt?”, reagierte er auf Journalistenfragen.

Die SNS ging nach den Parlamentswahlen vom Jahr 2007 eine Koalition mit Premier Robert Ficos linksgerichteter “Smer” (Richtung) und der HZDS (Bewegung für eine demokratische Slowakei) von Ex-Premier Vladimir Meciar ein – was bei den europäischen Sozialdemokraten (SPE) auf starke Ablehnung gestoßen war. Die Nationalisten sind mit 20 Abgeordneten im Parlament vertreten und haben das Umwelt- und Bildungsministerium inne. Weder Slota noch Meciar haben ein eigenes Ressort, sitzen aber im Koalitionsrat der Parteiobleute der Regierungsparteien.

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