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Skivergnügen abseits der Mode

Eine "Autobahn" auf dem Katschberg, das ideale Tourengebiet in der Silberregion Karwendel und Sonnenskilauf in Südtirol.
Skifahren in Salzburg und Kärnten

Die Entscheidung fällt einem wahrlich nicht leicht: Salzburg oder doch Kärnten? In der Gamskogelhütte, ein Juwel auf rund 1800 m am Katschberg, wird es den Gästen leicht gemacht. Denn die Landesgrenze verläuft mitten durch die Hütte und wird durch eine Fahnenkette an der Decke markiert. Bei herzhaftdeftiger Küche kann die Antwort nur heißen: Nicht Salzburg oder Kärnten, sondern Salzburg und Kärnten. Das gilt sowohl für die Tische in der Hütte als auch für die 70 Pistenkilometer dieser Genuss- Skiregion. Sie erstreckt sich über beide Bundesländer und bietet dabei Abwechslung pur. 100 Prozent Schneesicherheit sind ebenso garantiert, wie viele Sonnenstunden dank der südlichen Lage. Dabei kommt der „Carver“-Freund besonders auf dem Aineck (2220 m) mit den klingenden Pistennamen wie „A1“, „Snowbowle“ oder „Direttissima“ auf seine Kosten, während sich Familien vor allem auf dem Tschaneck (2030 m) wohlfühlen.

Das ideale Domizil für einen Urlaub am „Katschi“ sind die beiden Falkensteiner Hotels Cristallo und Club Funimation. Sie wohnen nicht nur mit Blick auf die Pisten, von den Hotels steigen Sie direkt – egal ob aus dem vierten Stock (Club Fulmination) oder ebenerdig (Cristallo) – ins Skigebiet ein. Lohnend erweist sich zuvor ein Blick in den hoteleigenen Skiverleih oder die Frage nach einem Skilehrer. Alles unter einem Dach, das verspricht Urlaub pur. Zumal beide Häuser nicht nur Kinderfreundlichkeit versprechen, sondern auch bieten. Fühlen sich die Klein(st)en im separaten „Falky- Aqua-World“ bestens aufgehoben, so genießen die Älteren den großzügigen Spa- und Poolbereich, ganz nach dem Motto: „Raus aus dem Skianzug, rein in die Badehose.“ Küche, Sport- und Freizeitangebot unterscheiden sich in beiden Falkensteiner-Häusern nicht, allein die Klubatmosphäre im Funimation sorgt zuweilen für mehr Lockerheit. Ein Muss am Katschberg ist ein Besuch der Pritzhütte. Allein die Kutschenfahrt durch das Naturschutzgebiet ist ein Genuss. Wie auch die Brettljause oder die „Schnapserl“ beim „singenden Wirt“. Der Katschberg aber bietet noch mehr: Winterwandern oder eine 16 km lange Höheloipe – nur keine Langeweile. Dafür garantiert schon der Nord- Süd-Blick gen Salzburg oder Kärnten.

Ist die “A1” jetzt auch für Ski- und Snowboardfahrer freigegeben, so verhindern auf der A 12, der Inntalautobahn, die Lärmschutzwände auf der Fahrt von Innsbruck Richtung Kufstein den Blick auf das Wesentliche. Dabei lohnt es sich, bei Schwaz abzufahren und die Silberregion Karwendel auf sich wirken zu lassen. Und schnell wird man merken: Es ist Zeit, sich eine „Auszeit“ zu gönnen. Exakt diese steht für den Wellnessbereich im Hotel „Der Brandstetterhof“ in Stans. Rund um einen Naturteich ist keine gewöhnliche Spa-Welt entstanden, sondern vielmehr ein Erlebnisbad. Bestens geeignet, um Körper und Seele baumeln zu lassen. Doch das Haus, in dem Chef Klaus Lindebner selbst für kulinarischen Hochgenuss sorgt, bietet auch Wintersport- begeisterten Familien ein abwechslungsreiches Programm. Egal, ob Gratisskikurse für Kinder, Schneeschuhwanderungen in die Almgebiete der Silberregion Karwendel oder Skitourenseminare für Sportliche – für Abwechslung ist stets gesorgt. Und zuweilen begleitet Sie der Chef persönlich bei einer Tour durch die verschneite Winterlandschaft. Für Pistenfreunde sind die Abfahrten im Zillertal (15 Minuten mit dem Auto) vom Hotel aus schnell erreichbar. Noch ein ganz besonderer Tipp: Lassen Sie sich vom Chef des Hauses die Geschichte des „Brandstetterhofs“ von einem Baurnhäusl über einen Erbhof zu einer Pension und nun zu einem Viersternehaus persönlich erzählen. Am besten im jahrhundertealten Weinkeller, bei einem guten Tropfen.

 

Sonnentage im Rosengarten

Zwei Skigebiete, 300 Sonnentage, 88 Pistenkilometer – und 100 Prozent Schneesicherheit: es sind auch die Fakten wie diese, mit denen die Ferienregion Rosengarten- Latemar aufwarten und punkten kann. Stolz ist man deshalb auf Auszeichnung wie beste präparierte Skipisten des Alpenraums, beste Beschneiungsanlagen oder „Schneimeister“ des Jahres. Da versteht es sich dann schon von selbst, dass hier auch der FIS-Ski-alpin-Europacup der Herren jedes Jahr Station macht. Grund genug, dem Reich König Laurins, nur 20 Autominuten südlich von Bozen, einen Besuch abzustatten. Zumal sich jeder Gast bei einem Glas Weißburgunder wie Gott in Frankreich – und das in Italien – vorkommt. Einst urzeitliche Korallenriffe, heute die jüngsten Berge. Seit Juni 2009 zählen der Naturpark Schlern-Rosengarten sowie die Latemargruppe zum UNESCO Welterbe Dolomiten.

 

Das „Early Bird“-Skiing auf der Turracher Höhe
Am Zipfel zwischen Salzburg, der Steiermark und Kärnten (aber noch auf letzterem Gebiet) liegt ein ganz besonderes Plätzchen – die Turracher Höhe. Während das Gebiet um die Nockberge und den geheimnisvollen See im Sommer ein bekanntes Wanderziel ist, bleibt im Winter auf 38 Kilometer Pisten rund um 14 Seilbahnen und Lifte noch viel Zeit und Platz, um neue Ziele auf den Pisten zu entdecken. Auf Entdeckungsreise waren die Bergbahnbetreiber zuletzt in den USA, in Salt Lake City, unterwegs. Und sie brachten einige Ideen mit, nicht zuletzt im Service. Als erstes Skigebiet in Österreich wird nun ab 19. März auf der Turracher Höhe das „Early Morning Skiing“ angeboten. Das funktioniert so: Ab 7.30 Uhr morgens wird für eine begrenzte Anzahl von Skifahrern (maximal 30 Personen) die Kornockbahn in Betrieb genommen – eineinhalb Stunden lang können die Auserwählten unberührte Pisten nach Herzenslust genießen, ein schönes Frühstück auf einer Hütte ist um 30 Euro ebenfalls inkludiert. Mehrere Hotels sind an der Aktion beteiligt und haben daher Kontingente bekommen.


Das Ski-Basislager im Hochschober
Das Hotel Hochschober der Familie Leeb auf der Turracher Höhe ist seit drei Generationen für Innovationen und besonderen Service bekannt. Das neue „Basislager“ ist ein Vorzeige-Skiraum: Bequem, hell, mit viel Platz – und vor allem geruchsfrei – stehen die Skischuhe im geheizten Regal bereit. An einer Tee-Theke gibt es die letzte Stärkung, die versenkte Sitzgruppe wartet mit einer großen Panoramakarte am Boden auf, an der im Sommer auch die Wandertouren besprochen werden können.

 

REISEINFOS

Katschberg
Anreise: 
Über München und Salzburg (Tauernautobahn/A10), Ausfahrt St. Michael (sechs Kilometer bis zur Katschberghöhe)
Internet: www.katschi.at
Hotels: Falkensteiner Hotel Cristallo (Viersterne-Wohlfühlhaus) bzw. Falkensteiner Club Funimation (Viersterne-All Inklusive-Light-Club), Internet www.katschberg.falkensteiner.com
Tipps:
Genießen Sie ohne Aufpreis die 2000 m² großen Acquapura Spa bis hin zur separaten Falky-Acqua-World sowie die Betreuung der Kleinen ab drei Jahren im Falkyland.

Silberregion Karwendel
Anreise:
Inntalautobahn (A12), Ausfahrt Schwaz (drei Kilometer bis nach Stans)
Internet:www.silberregion-karwendel.com
Hotel: Der Brandstetterhof, Internet www.brandstetterhof.com
Tipp: Nehmen Sie sich eine Auszeit und genießen Sie die Zweisamkeit.

Skiarena Latemar-Rosengarten bzw. Crezza-Karersee
Anreise:
Über die Brennerautobahn (A 22) bis zur Ausfahrt Bozen Nord
Internet: www.rosengarten-latemar.com bzw. www.carezza.it
Hotels: Sporthotel Obereggen bzw. Berghotel Moseralm, Internet www.obereggen.it bzw. www.moseralm.com

Turracher Höhe
Anreise:
Über München und Salzburg (A 10), Ausfahrt St. Michael, Richtung Tamsweg, Predlitz – Nordauffahrt)
Internet: www.turracherhoehe.at
Hotel: Hotel Hochschober, Internet www.hochschober.at
Tipp: Wellness pur: See-Bad im Turracher See, Hamam – orientalisches Badehaus, Chinaturm, Rolfing

 

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