Silvretta Montafon: Neue Panorama-Bahn steht in nur fünf Monaten

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Schruns - Die Kreuzjoch-Bahn wird durch eine Achter-Gondelbahn ersetzt und Richtung Seebliga verlängert. Mit einer Gesamtlänge von 2.370 Metern wird die Panorama-Bahn die längste Sportbahn Vorarlbergs.
Georg Hoblik zur Panorama Bahn
Trassenflug von Silvretta Montafon
Roman Sandrill zu den Herausforderungen
Bilder vom Bau
Georg Hoblik verlässt Vorstand

Statt vierzig Minuten soll man künftig nur noch acht Minuten vom Kapell bis zum Grasjoch brauchen – dies verspricht die neue Panorama-Bahn der Silvretta Montafon. Sie ersetzt ab der kommenden Saison die in die Jahre gekommene Kreuzjoch-Bahn. Der Name ist dabei Programm, so soll man bei gutem Wetter bis zu 200 einzelne Berggipfel erblicken können.

Flug entlang der Trasse der neuen Bahn

Nachhaltigkeit beim Bau der Gondelbahn

Binnen fünf Monaten soll die neue, sich über 2.000 Meter und neun Stützen erstreckende Seilbahn errichtet werden. Ein Kompletter Neubau ist sie jedoch nicht: Teile der Berg- und Talstation waren bereits bei der Floriade-Bahn auf der Gartenausstellung im niederländischen Venio in Betrieb.  Auch bei den Bauarbeiten ist Nachhaltigkeit oberstes Gebot. So wird das Material wo immer möglich direkt am Berg aufbereitet, um unnötige Lkw-Fahrten im Tal zu vermeiden. Auch die Grasdecke wird während der Bauarbeiten gesondert gelagert und nach den Arbeiten wieder verlegt, erklärt Bauleiter Roman Sandrell.

Schwierige Arbeitsbedingungen

Die Arbeiten im Gelände gestalten sich schwierig. Zwar ist die Talstation noch über Kiesstraßen erreichbar, das gilt jedoch nicht für die Bergstation. Diese ist nur über eine Materialseilbahn und per Helikopter erreichbar, die Bauarbeiter müssen zu Fuß zu ihrem Arbeitsplatz aufsteigen. Während der Bauarbeiten werden bis zu 200 Arbeiter und drei Helikopter gleichzeitig im Einsatz sein.

Montafon: Bettensituation bleibt Thema

Die Panorama-Seilbahn ist das letzte große Bauprojekt mit Georg Hoblik im Vorstand der Silvretta Montafon. Hoblik wird sich künftig verstärkt um die Bettensituation im Montafon kümmern. Derzeit stellen private Pensionen das Gros der Betten im Tal, dies soll sich langfristig in Richtung der Drei- und Vier-Sterne-Hotels verschieben.

Für neue Hotels gebe es zwar Interessenten, aber noch keine konkreten Projekte. Der notwendige Baugrund sei jedoch vorhanden. Die Silvretta Montafon hat alleine in Schruns und St. Gallenkirch über 50.000 Quadratmeter Baugrund in der Hinterhand.

(MRA)

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