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Silvester und Haustiere: So können Sie Ihre vierbeinigen Freunde unterstützen

Raketen, Böller und Knallfrösche - für uns Menschen gehören sie einfach zu Silvester. Für unsere vierbeinigen Freunden bedeuten sie jedoch viel Stress. Die Tierärzte Gabriela Piller und Christoph Lechner wissen, wie Sie Ihrem Tier den Stress etwas nehmen können.

Jeder Hund und jede Katze reagiert unterschiedlich auf Stress-Situationen. Während Katzen sich meist verstecken, suchen Hunde besonders den Kontakt zum Herrchen.

Frühzeitige Kontaktaufnahme mit Tierarzt

Da sich Katzen bei Angst meist verkriechen, sollten Sie Ihre Katze sicherheitshalber an Silvester nicht aus dem Haus lassen. So vermeiden Sie, dass Ihre Katze aus Panik davonläuft. Zudem können Katzen genau wie Hunde mit verschiedensten Präparaten behandelt werden. Wichtig ist hier, frühzeitig Kontakt mit dem Tierarzt aufzunehmen. Denn viele Mittel brauchen eine gewissen Vorlaufzeit.

Hundetraining bereits im Junghundalter

Da der Hund bei Angst den Kontakt zum Besitzer sucht, sollte darauf geachtet werden, dass nicht zu überschwänglich reagiert wird. Intensives Streicheln kann dazu führen, dass das Tier die Situation als dramatischer als notwendig wahrnimmt. Zudem sollte am Silvesterabend auf einen ausführlichen Abendspaziergang verzichtet werden. Außerdem empfehlen die Tierärzte bereits ein Hundetraining im jungen Alter, um die Tiere auf solche Situationen vorzubereiten und zu desensibilisieren.

Finger weg von Hausmitteln

Bei besonders ängstlichen Tieren kann der Tierarzt für den Notfall auch eine Beruhigungspaste verordnen. Die Finger lassen sollten Sie auf alle Fälle von altbekannten Hausmittelchen. So werden viele Tierärzte immer wieder auf "Eierlikör" angesprochen. Hier machen jedoch Tierbesitzer ihre vierbeinigen Freunde lediglich betrunken und das sollte besser vermieden werden.

(VOL.AT)

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