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Sieg für Schumi

Michael Schumacher ist am Sonntag im Grand Prix von Großbritannien seinem Ruf als "Regen-König" in der Formel 1 einmal mehr gerecht geworden.

Der 33-jährige Ferrari-Star feierte in Silverstone mit dem Triumph im über weite Strecken verregneten zehnten WM-Lauf bereits seinen siebenten Saisonsieg, den insgesamt 60. seiner einzigartigen Karriere. Damit kann der Deutsche bereits in zwei Wochen in Magny Cours zum fünften Mal Weltmeister werden und den Rekord des legendären Argentiniers Juan Manuel Fangio (Champion 1951 und 1954 bis 1957) einstellen.

“Das war sicherlich ein verrücktes Rennen. Ich bin stolz, dass es mir hier gelungen ist, meinen 60. Sieg zu schaffen”, lautete das zufriedene Resümee von Schumacher, der heuer in jedem GP den Sprung aufs Stockerl geschafft und nun mit seiner insgesamt 107. Podestplatzierung im 170. Formel-1-Rennen auch den “Podest-Rekord” des Franzosen Alain Prost geknackt hat. Hinter dem souveränen Rheinländer wurde sein Teamkollege Rubens Barrichello Zweiter. Auf Rang drei landete der Kolumbianer Juan Pablo Montoya im Williams-BMW. Alle anderen Piloten, die in die Wertung kamen, hatten zumindest eine Runde Rückstand!

Das Rennen begann für den in Reihe eins stehenden Barrichello mit einem Schock. Der Brasilianer blieb beim Start in die Aufwärmrunde mit einem abgestorbenen Motor kurzfristig liegen und musste das Rennen deshalb nur als 21. und Letzter aufnehmen. Dadurch entwickelte sich in der Anfangsphase bei leicht einsetzendem Regen ein Duell um die Spitze zwischen dem absolut am Limit fahrenden Pole-Mann Montoya und Michael Schumacher, während Barrichello von hinten das Feld aufrollte. Bereits in Runde sechs war er an achter Stelle zu finden.

In Runde 13 wurde der Regen dann aber so stark, dass die ersten Reifenwechsel notwendig wurden, wobei Montoya vorerst seine Führung behauptete. Doch in der 16. der insgesamt 60 Runden überholte der auf Intermediates fahrende Schumacher seinen Erzrivalen aus Südamerika, der sich für die mit einem tieferen Profil versehenen Regenreifen entschieden hatte. In der 19. Runde zog auch Barrichello an Montoya vorbei, der Williams-BMW-Pilot blieb aber am zweiten Ferrari dran. Erst im Schlussdrittel des Rennens, als die 5,141 km lange Strecke wieder auftrocknete, wurde dieses südamerikanische Duell um Platz zwei zu Gunsten von Barrichello entschieden, der kurzzeitig auf Rang drei zurückgefallen war.

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