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Sieber feiert Segel-Comeback

Christoph Sieber, in Sydney Segel-Olympiasieger in der Mistral-Surf Klasse, hat am Freitagabend in Athen sein Segel-Comeback bekannt gegeben.

Der 33-jährige Oberösterreicher wird zusammen mit Clemens Kruse künftig in der so genannten 49er-Klasse segeln und peilt die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2008 in Peking an. Sieber war vor zwei Jahren vom Leistungssport zurückgetreten und hatte sich seitdem sportlich hauptsächlich als Kite-Surfer betätigt.

„Der Umstieg vom Surfbrett in ein Segelboot ist eine große Herausforderung für mich. Ziel ist die Qualifikation für die Spiele in Peking”, sagte Sieber bei der Bekanntgabe seiner Rückkehr im ORF-Sport. Sieber, der kurzfristig nach Athen flog um u.a. Andreas Geritzer im Finale der Laser-Klasse die Daumen zu drücken, wird Steuermann sein.

Clemens Kruse, der mit seinem Bruder Florian die Qualifikation für die Spiele in Sydney knapp verpasst hatte, sitzt an der Vorschoot. „Er ist ein erfahrener Mann”, so Sieber. Trainingsbeginn ist schon kommende Woche, nämlich der 1. September. „Unser erstes große Ziel ist die WM in zwei Jahren in Österreich. Ich hoffe, dass insgesamt in vier Jahren die Qualifikation für die Olympischen Spiele heraus kommt”, sagte Sieber.

Der 49er ist ein so genanntes Zweimann-Skiff und gilt als eines der attraktivsten und vor allem schnellsten Boote in den olympischen Segelklassen. In dieser Jolle sind in Athen auch die Österreicher Nico Delle-Karth/Nikolaus Resch aussichtsreich im Rennen.

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