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Siebenter Sieg in Montreal

Michael Schumacher hat am Sonntag den Grand-Prix von Kanada gewonnen. Es war der bereits siebente Erfolg des Wetmeisters in Montreal. Christian Klien musste sich mit Rang 13 zufrieden geben

Montreal blieb fest in den Händen der Familie Schumacher. Weltmeister und WM-Leader Michael Schumacher (Ferrari) gewann den Grand-Prix von Kanada vor seinem Bruder Ralf Schumacher (Williams-BMW) und seinem brasilianischen Stallkollegen Rubens Barrichello (Ferrari). „Schumi I”, der nur vom sechsten Startplatz aus ins Rennen gegangen war, feierte seinen 77. Grand-Prix-Sieg und gleichzeitig seinen siebenten in Montreal. Damit hat Schumacher einen Rekord mehr auf dem Konto. Da Ralf 2001 in Kanada siegte, hat es in den vergangenen fünf Montreal-Rennen ausschließlich Schumacher-Siege gegeben.

Christian Klien fuhr auch im achten Formel-1-Rennen seiner Karriere nicht in die Punkteränge. Der Vorarlberger, der mit Rang zehn das bisher beste Qualifying-Ergebnis abgeliefert hatte, fiel am Start nach einer Kollision mit David Coulthard (McLaren) auf den 14. Rang zurück, musste insgesamt vier Mal an die Box und sich am Ende mit Rang 13 zufrieden geben. Lediglich der ungarische Minardi-Pilot Zsolt Baumgartner war hinter dem „Rookie” zu finden. Die sechs weiteren Piloten (u.a. Monaco-Sieger Jarno Trulli, Mark Webber, Fernando Alonso und Takuma Sato) schieden aus.

Schumacher hatte sich vom relativ enttäuschenden Qualifying nicht beirren lassen und verließ sich auf die tolle Rennstrategie von Ferrari – die Italiener setzten mit ihrem Strategiegenie Ross Brawn im Gegensatz zur Konkurrenz auf eine Zwei-Stopp-Strategie und überlisteten damit die Konkurrenz einmal mehr. „Alles hat voll nach Plan funktioniert, wir hatten eine fantastische Rennstrategie”, frohlockte Schumacher nach dem perfekten Teamwork.

Als „glücklos” kann kann man die Vorstellung von Klien bezeichnen. Der Österreicher flog gleich in der ersten Kurve mit seinem rechten Vorderrad über das linke Hinterrad von Coulthard und wurde unmittelbar danach auch noch von seinem Teamkollegen Webber gerammt. Klien beschädigte sich dabei den Front- und den Heckflügel und musste daher des Öfteren in der Box parken.

Kliens Bilanz: „Wollen wir mit dem Positiven beginnen: Ich konnte einmal mehr ein Rennen beenden und ich konnte dabei sehr viel lernen. Am Start der Vorfall mit Coulthard – ich glaube, ein normaler, wenn auch ärgerlicher Startzwischenfall, der allerdings mein Rennen zerstört hat. Das Auto war danach nicht optimal, das Handling sehr unterschiedlich.”

Bereits in einer Woche bietet sich für Klien und Co. beim Grand Prix der USA die nächste Chance. „Jetzt hoffe ich, in Indianapolis auch endlich einmal Glück im Rennen zu haben”, hofft der Hohenemser.

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