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Sicherheitsplan abgelehnt

Hamas und Islamischer Jihad lehnen den zwischen der Autonomiebehörde und Israel vereinbarten Sicherheitsplan über den Rückzug aus den besetzten Gebieten weiter ab.

Dies bekräftigten Vertreter beider Gruppen nach einem dreistündigen Treffen des palästinensischen Innenministers Yahia mit 13 palästinensische Organisationen.

Der israelische Verteidigungsminister Ben-Eliezer betonte dennoch, er glaube trotz der Ablehnung der radikalen Gruppen weiterhin an den Sicherheitsplan. Seine palästinensischen Gesprächspartner hätten den ernsthaften Willen gezeigt, die Vereinbarungen einzuhalten, sagte er in Jerusalem. Die Frage sei nur, ob sie in der Lage seien, den Terrorismus zu stoppen. Es dürfe allerdings nicht zu viel auf einmal erwartet werden, um die Hoffnung nicht zunichte zu machen.

Yahia und Ben-Eliezer hatten sich am Sonntag darauf geeinigt, dass die israelische Armee bei einem Stopp der Terroranschläge schrittweise aus den besetzten Städten abzieht. Die Armee zog sich zunächst am Montag aus Bethlehem zurück. Während die Fatah- Organisation von Palästinenserpräsident Arafat den Sicherheitsplan befürwortet, kündigten mehrere Palästinenserorganisationen an, auch weiter auf israelischem Staatsgebiet Selbstmordanschläge zu verüben.

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