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Sicher Rodeln in Vorarlberg: Das sollten Sie beachten!

©VOL.AT
Mario Amann, Geschäftsführer Sicheres Vorarlberg und Martin Pfanner vom Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) sprechen im VOL.AT-Gespräch über die Gefahren und was man beim Rodeln unbedingt beachten sollte. 

Action, Natur, frische Luft und Bewegung im Schnee: Das sind die Begriffe, die man mit Rodeln in Verbindung bringt. Es ist ein Freizeitvergnügen für Jung  und Alt. Man benötigt keine Vorkenntnisse und eigentlich keine spezielle Ausrüstung. Trotzdem sollte jeder auf gewisse Dinge achten, damit keine Unfälle passieren.

Jährlich viele Verletzte

Rodeln ist gefährlicher wie viele vielleicht vermuten. 1.300 Personen verletzen sich bei dieser Sportart so schwer, dass sie im Krankenhaus behandelt werden müssen. Weitere 32o müssen, aufgrund ihrer Verletzungen, stationär im Spital versorgt werden. Insgesamt verletzten sich mehrere tausend Menschen pro Jahr in Österreich beim Rodeln.

Unzureichende Ausrüstung

Kinder verletzen sich beim Rodeln am häufigsten. Fast die Hälfte der Rodelunfälle passieren Kinder. Sie benützen meist einen Plastikbob, statt dem normalen Rodel. “Ein kaum steuerbarer Plastikbob hat am Berg nichts verloren”, betont Martin Pfanner vom KFV. „Beim Rodeln ist, wie bei anderen Sportarten auch, auf geeignete Ausrüstung zu achten”, so Pfanner weiter. Für Martin Pfanner sollte auch jeder, der auf den Rodel steigt, einen Helm anziehen. Eine Skibrille sollte laut den Experten ebenfalls getragen werden. “Durch das Bremsen bekommt man den wegspritzenden Schnee in die Augen und ist dann für einen Moment abgelenkt”, erklären die Experten.

Falsche Technik und Überschätzung

“Die meisten Menschen bremsen mit den Fersen, besser ist es mit dem ganzen Fuß zu bremsen”, erklärt Mario Amann von Sicheres Vorarlberg. Das Nachtrodeln ist ebenfalls sehr beliebt und verbreitet in Vorarlberg. Doch auch das kann ebenfalls sehr gefährlich sein. Die Gefahr der Selbstüberschätzung ist dort am größten. Vor allem unter Alkoholeinfluss. “Beim sogenannten “Einkehrschwung” sollte man auch darauf achten, dass man nicht zu viel trinkt. “Besser ist es gar nichts zu trinken”, erläutert Mario Amann. Familien mit Kindern sollten laut Mario Amann auch folgendes bedenken: “Wenn man sich mit dem Kind einen Rodel teilt, sitzt das Kind immer vorne. Dadurch hat man das Kind immer im Blick.”

Einheitliche Sicherheitsschilder

Auf Basis von umfangreichen Unfallanalysen werden derzeit auf Rodelstrecken in ganz Vorarlberg einheitliche Tafeln mit zehn Regeln angebracht. “Mit diesen Tafeln möchten wir die Rodler informieren und an sie appellieren diese einzuhalten”, erläutert Pfanner die Info-Kampagne. Die bildliche Darstellung ermöglicht eine klare Verständlichkeit. Außerdem wurde zu den Bildern ein informativer und erklärender Kurztext hinzugefügt. Betreiber von Rodelbahnen, Hüttenwirte und andere Interessierte haben die Möglichkeit, die Rodelregeln über die Website des KFV in hochauflösendem Format herunterzuladen.

Das KFV hat auch begleitend zu den Informationstafeln, ein Sicherheitspaket für Rodler zusammengestellt. Dies beinhaltet eine gelbe Warnweste, eine Stirnlampe, Helm und Skibrille, Spikes für die Schuhe und eine Stirnlampe. VOL.AT verlost einen Ländlerodel und ein Sicherheitspaket.

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