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Sharon siegt gegen Zeitung

Die US-Schauspielerin Sharon Stone hat einen juristischen Sieg gegen eine britische Zeitung erzielt, die über die angebliche Vernachlässigung ihrer Kinder berichtet hatte.

In einer vorgerichtlichen Einigung akzeptierte der Anwalt des „Basic Instinct“-Stars am Donnerstag in London das Schadenersatzangebot der Zeitung „Daily Mail“. Diese hatte Stone in mehreren Artikeln unterstellt, eine schlechte Mutter zu sein.

Das Blatt etwa hatte im vergangenen Juni berichtet, die 48-Jährige habe ihren vierjährigen Sohn samt Chauffeur stundenlang auf dem Parkplatz eines Londoner Nobelrestaurants im Blitzlichtgewitter der Fotografen warten lassen, während sie sich drinnen mit einem „geheimnisvollen männlichen Begleiter“ vergnügte.

Zu dem Bericht zeigte das Blatt ein Foto von Stones auf dem Rücksitz eines Autos schlafenden Kindes. Der Artikel entbehre jeder Grundlage, sagte Stones Anwalt Rupert Grey. Die „Daily Mail“ habe Stone fälschlich beschuldigt, ihren Sohn auf „schmähliche und selbstsüchtige Weise“ vernachlässigt zu haben, sagte Grey. Im Monat darauf veröffentlichte die „Daily Mail“ noch einen weiteren Artikel mit dem Titel „Sharons Verabredung zum Abendessen – diesmal kommt ihr Baby mit“.

Auf einem Foto ist darin die Schauspielerin zu sehen, wie sie mit ihrem zweiten, erst wenige Monate alten Sohn ein Restaurant verlässt. Eine Sprecherin der „Daily Mail“ entschuldigte sich bei der Schauspielerin und nahm die Anschuldigungen zurück. Die Entschädigung, deren Höhe nicht genannt wurde, will Stone ihrem Anwalt zufolge wohltätigen Zwecken spenden.

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