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Sharon barfuß in der Albertina

US-Schauspielerin Sharon Stone, die für den Life Ball nach Wien gekommen war, besuchte am späten Sonntag Abend die Wiener Albertina.

Dafür wurden eigens Kostbarkeiten aus den Depots geholt und dem Star in den Prunkräumen gezeigt. Zwei Stunden dauerte die Führung von Vize-Direktor Alfred Weidinger. Vor allem von den Zeichnungen und Gouachen Egon Schieles, von dem sie selbst ein Werk besitzt, sei Stone so überwältigt gewesen, dass sie ihre Tränen nicht mehr zurückhalten konnte, so eine Aussendung des Museums.

Nach Angelina Jolie und Brad Pitt war Stone innerhalb weniger Monate der zweite prominente Filmstar, der in der Albertina eine Sonderführung bekam. „Unser Haus ist sogar in Hollywood bekannt“, freute sich Stefan Musil, Sprecher des Hauses. Stone habe ihren Besuch „ganz kurzfristig“ angekündigt, gemeinsam mit drei Freundinnen, einem Vertreter des Life Balls und ihren Bodyguards ließ sie sich durch die Räume führen.

Der umjubelte Filmstar hatte einen Tag nach seinem Auftritt beim Life-Ball um eine Führung außerhalb der Öffnungszeiten und ganz ohne Öffentlichkeit gebeten, um die ihr gezeigten Objekte in Ruhe studieren zu können. Auch von den prachtvollen Prunkräumen der Albertina war die Schauspielerin tief beeindruckt, besonders von den wertvollen Intarsienböden: Um die sonst durch dicke Teppiche geschützten Kostbarkeiten nicht zu beschädigen, zog sie sich die Schuhe aus und fühlte mit bloßen Füßen begeistert die alten, kunstvoll gefertigten Holzböden.

Sharon Stone ist selbst eine begeisterte Kunstsammlerin. Auch sie ist – wie Pitt und Jolie – stolze Besitzerin einer Zeichnung des österreichischen Expressionisten Egon Schiele, die sie bereits vor acht Jahren gekauft hat. Im Zuge der Führung wurden Stone ausgewählte Meisterwerke, darunter Zeichnungen von Leonardo da Vinci, Dürer, Michelangelo und Rubens präsentiert. „Der Hollywood-Star überraschte dabei mit seinem Wissen und einem großen Gefühl für die Kunst.“

Herkömmliche Museumsbesucher bekommen in der Albertina derzeit „nur“ die laufende Mozart-Ausstellung „Experiment Aufklärung“ zu sehen. Diese wurde nur kurz vom US-Filmstar in Augenschein genommen, hieß es. Stones Hauptinteresse galt eindeutig Schiele, nicht Mozart.

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