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Sharing Economy - Wenn Unternehmen teilen, statt kaufen

©pixabay.com
Innovative Gründerideen wie Foodsharing, auf dessen Plattform Nahrungsmittel kurz vor dem Ablauf des Haltbarkeitsdatums gespendet oder verschenkt werden, machen es vor. "Sharing Economy" ist der dazugehörige Fachbegriff, welcher in der sozialen Wirtschaft eine immer größere Bedeutung erlangt.

Wer als kleines oder mittleres Unternehmen in den Genuss moderner Produktionsgeräte kommen möchte, muss entweder tief in die Tasche greifen oder über Jahre hinweg Kredite abbezahlen. Sharing Economy schafft hier Abhilfe.

Sharing Economy: Was ist das?

Der englische Begriff “Sharing Economy” bedeutet übersetzt so viel wie “Wirtschaft des Teilens”. Unternehmen verzichten bewusst auf den alleinigen Besitz bestimmter Produktionsfaktoren. Diese werden stattdessen gemeinschaftlich mit anderen Betrieben z. B. in Form einer Genossenschaft beschaffen, um die finanzielle Belastung für jedes einzelne Unternehmen möglichst gering zu halten, sich jedoch weiterhin den Zugang zu Gütern oder Dienstleistungen zu verschaffen. Unternehmen mieten oder teilen ihren Besitz untereinander. Von der Tatsache abgesehen, dass die daran teilhabenden Unternehmen ihre finanziellen Mittel schonen, kommt dieser Ansatz der Ressourcenverknappung entgegen und reduziert außerdem die Umweltbelastung. Einstige Kleinstunternehmen wie Uber oder AirBnB, welche den Grundgedanken des Teilens zur Unternehmensphilosophie gemacht haben, haben so ihren Platz als Global Player gefunden. Dabei ist dieser Gedanke keinesfalls neu: Bereits im Mittelalter mussten kleinere Landwirte ihre Gerätschaften notgedrungen untereinander teilen. Die Schonung der Ressourcen und der Umwelt kam jedoch erst mit der alternativen und grünen Bewegung in den 70er- und 80er-Jahren hinzu.

So profitieren auch KMU von der Sharing Economy

Auffällig ist, dass der Ansatz teilenden Wirtschaft überwiegend in größeren Unternehmen zu finden ist. Dabei kann es für kleinere und mittlere Unternehmen durchaus sinnvoll sein, die Teilkultur im eigenen Betrieb umzusetzen. So lassen sich in einigen Städten schon die ersten Büros finden, in denen Versicherungsagenten sich Büroräume mit Immobilienmaklern teilen. Neben der Tatsache, dass so Kosten für unter anderem die Miete, das Heizen und das Wasser geteilt werden, profitieren beide von dem Know-how des jeweils anderen. Ein Kunde, der ein neues Objekt kauft, wird für dieses eine Wohngebäudeversicherung benötigen. Andererseits wird der Kunde, der über den Bau eines weiteren Hauses nachdenkt, der Versicherung melden, dass das versicherte Objekt künftig vermietet wird und er sich ein weiteres Objekt kaufen möchte. Da hier die Dienstleistung an sich unbeschränkt ist, bedarf es keiner Vereinbarung. Lediglich die Aufteilung der entstehenden Kosten für die Büroräume sollte schriftlich festgehalten werden. Dies gilt insbesondere auch für Sachgüter, die untereinander geteilt werden. Ihre Nutzung sollte vertraglich vereinbart werden, damit keine der beteiligten Unternehmen einen Nachteil aus der wirtschaftlichen Symbiose zieht.

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