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Sex-Skandal erschüttert Militärakademie von Prinzessin Leonor

Seit August 2023 absolviert Prinzessin Leonor von Spanien, die älteste Tochter von König Felipe VI., eine militärische Ausbildung an der renommierten allgemeinen Militärakademie von Saragossa.
Seit August 2023 absolviert Prinzessin Leonor von Spanien, die älteste Tochter von König Felipe VI., eine militärische Ausbildung an der renommierten allgemeinen Militärakademie von Saragossa. ©Reuters, AFP
Seit August 2023 absolviert Prinzessin Leonor von Spanien, die älteste Tochter von König Felipe VI., eine militärische Ausbildung an der renommierten allgemeinen Militärakademie von Saragossa.

Doch nun wird die Institution von einem ernsthaften Vorfall überschattet.

Spaniens Prinzessin Leonor nimmt an einer Militärparade teil, um den Nationalfeiertag des Landes zu begehen, in Madrid, Spanien, am 12. Oktober 2023.
Spaniens Prinzessin Leonor nimmt an einer Militärparade teil, um den Nationalfeiertag des Landes zu begehen, in Madrid, Spanien, am 12. Oktober 2023. ©Reuters

Verstoß gegen die Ethik: Offizier unter Verdacht

Ein hochrangiger Offizier der Akademie steht im Zentrum eines schwerwiegenden Vorwurfs: Er soll sexuelle Beziehungen zu einer Mitschülerin von Prinzessin Leonor unterhalten haben. Der Offizier wurde laut Berichten der spanischen Zeitung "El Confidencial" mit sofortiger Wirkung suspendiert. Die Betroffene, eine junge Frau im Alter von 18 bis 19 Jahren, begann ihre Ausbildung zeitgleich mit der Prinzessin.

Die spanische Kronprinzessin von Asturien, Leonor (L), und ihre Eltern Königin Letizia und König Felipe VI. von Spanien geben während der Militärzeremonie "Pascua Militar" im Königspalast in Madrid am 6. Januar 2024 hochrangigen Militäroffizieren die Hand.
Die spanische Kronprinzessin von Asturien, Leonor (L), und ihre Eltern Königin Letizia und König Felipe VI. von Spanien geben während der Militärzeremonie "Pascua Militar" im Königspalast in Madrid am 6. Januar 2024 hochrangigen Militäroffizieren die Hand. ©AFP

Der Vorfall hat weitreichende Diskussionen innerhalb des Palastes, des Verteidigungsministeriums sowie der Akademie selbst ausgelöst und wirft Fragen bezüglich der Ethik und des Machtmissbrauchs auf.

Konsequenzen und Untersuchungen

Die Angelegenheit wird von den zuständigen Behörden "sehr ernst" genommen. Ein Disziplinarverfahren gegen den beschuldigten Offizier scheint unausweichlich. Die Beziehung zwischen der Schülerin und dem Offizier stellt einen klaren Verstoß gegen die Prinzipien der Institution dar, da eine direkte Unterordnung und somit ein Machtungleichgewicht bestand. Die Untersuchung des Falls läuft, und es bleibt abzuwarten, welche weiteren Schritte unternommen werden, um solche Vorfälle in Zukunft zu verhindern.

Blick auf die Zukunft von Prinzessin Leonor

Trotz des Skandals setzt Prinzessin Leonor ihre Ausbildung fort, mit dem Ziel, am 15. Juli offiziell zu graduierten. Anschließend wird sie ihre militärische Laufbahn an der Marineschule und später an der allgemeinen Luftakademie fortsetzen.

(VOL.AT)

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